Fortbildung

Was das Qualitätsmanagement in der Altenpflege 2024 braucht

Warum sollten auch Betreuungsleitungen ihr Qualitätsmangament auf ein neues Level heben? Antworten gibt Heike Jurgschat-Geer im Gespräch mit Altenpflege-Chefredakteurin Miriam von Bardeleben. Denn die Komplexität und Dynamik hat zugenommen.

Heike Jurgschat-Geer und Miriam von Bardeleben tauschen sich im Video über die Herausforderungen des Qualitätsmanagements in der Altenpflege aus.
Heike Jurgschat-Geer und Miriam von Bardeleben tauschen sich im Video über die Herausforderungen des Qualitätsmanagements in der Altenpflege aus. Bild: Vincentz Network

Was das Qualitätsmanagement in der Altenpflege 2024 braucht: Das Qualitätsmanagement in der stationären Altenpflege wird auch 2024 die Umsetzung der Vorbehaltsaufgaben und die Einführung der Personalbemessung auf der Agenda haben. Hinzu kommt die Steuerung der pflegefachlichen Ergebnisqualität bis hin zur Prävention von Krisen. „Wie schon in der jüngsten Vergangenheit wird es auch in diesem und im nächsten Jahr darum gehen, Strategien zur Bewältigung der stark zunehmenden Komplexität zu entwickeln“, sagt Expertin Heike Jurgschat-Geer im Video.

Passend dazu: Vorbehaltsaufgaben betreffen auch Betreuungsorganisation

Pflegequalitätsgipfel: Der Treffpunkt für QM-Verantwortliche

Heike Jurgschat-Geer wird auch auf den Pflegequalitätsgipfeln in Dortmund, Köln und Hannover als Referentin auftreten. Sie ist heute noch begeistert von den ersten Pflegequalitätsgipfeln. „Das war sehr bereichernd für alle, die da waren. Es gab viele praxiserprobe Lösungen, die auch funktionieren“ so die Pflegeexpertin.

„Für Qualitätsverantwortliche ist es die größte Herausforderung, mit Komplexität umzugehen, um damit auch qualitätsgesichert arbeiten zu können.“ Das gelte für Themenfelder, wie zum Beispiel Personalmangel und Digitalisierung, die die Verantwortlichen gleichzeitig in den Blick nehmen müssten. Beim Pflegequalitätsgipfel geht es um integriertes Management und Schnittstellen und damit auch darum, die verschiedenen Regelwerke zu verschlanken, sie flexibler und praktikabler zu machen. Um Kompetenz- und Personalentwicklung und datengetriebene Steuerung geht es im stärker operativ ausgerichteten Teil am Nachmittag. Immer im Fokus steht dabei der Austausch der Teilnehmenden in kleinen Gruppen an Thementischen. Dort steht die Expertise der Kolleg:innen aus den Einrichtungen untereinander im Vordergrund und deren praxiserprobte Lösungen, die funktionieren und inspirieren und die Teams mitnehmen.

Heike Jurgschat-Geer, aber auch Carolin Drößler vom AWO-Bundesverband und Qualitätsausschuss Pflege, werden neben Karla Kämmer und Frank von Pablocki auch auf dem anstehenden Pflegequalitätsgipfel abstrakte Themen praxisnah vermitteln.

  • 30. November 2023 in Dortmund
  • 23. Februar 2024 in Köln
  • 08. März 2024 in Hannover

Alle Infos zur Teilnahme und Anmeldemöglichkeit auf pflegequalitaetsgipfel.de