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Lachen als Stressbremse in der sozialen Betreuung

Humor hilft Betreuungskräften, Stress abzubauen und den Alltag leichter zu gestalten. Lachen entspannt, verbindet und schafft neue Perspektiven im Umgang mit Herausforderungen.

Pflegefachschüler in einem Humorworkshop der Stiftung Humor hilft heilen.
Stress verengt oft den Blick, während Lachen den Kopf frei macht. Foto: Marina Weigl

Lachen reduziert Stress im Betreuungsalltag

Der Betreuungsalltag in stationären Einrichtungen kann herausfordernd sein. Humor kann dabei helfen, Stress zu bewältigen. „In Situationen, in denen man Humor erlebt, ist kein Platz mehr für belastende Emotionen“, erklärt Steven Sultanoff, klinischer Psychologe und Professor an der Pepperdine University. Lachen lockert verspannte Muskeln, fördert die Sauerstoffaufnahme und setzt Endorphine frei – das hebt die Stimmung und stärkt das Immunsystem.

Humor schafft neue Perspektiven

Neben der stressreduzierenden Wirkung kann Humor auch helfen, Probleme leichter zu lösen. Stress verengt oft den Blick, während Lachen den Kopf frei macht. „Humor regt die Kreativität an und hilft, neue Perspektiven zu finden“, so Sultanoff. Dabei geht es nicht darum, negative Gefühle zu verdrängen, sondern sie für einen Moment zu unterbrechen, um gestärkt weiterzumachen.

Praktische Tipps für mehr Humor im Alltag

Humor kann bewusst gefördert werden. Die Mayo Clinic empfiehlt, lustige Bilder oder Karten in der Umgebung aufzuhängen oder humorvolle Bücher und Podcasts griffbereit zu haben. Auch das gemeinsame Lachen mit Kolleg:innen oder Bewohner:innen stärkt das Wohlbefinden. Wer sich bewusst darauf einlässt, kann Humor als wertvolle Ressource im Betreuungsalltag nutzen.

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