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Weihnachtszauber: Alsfelder Schüler:innen begeistern mit Adventskonzert

31 Schüler:innen der Brüder-Grimm-Schule und der Gerhart-Hoffmann-Schule brachten mit ihrem sorgfältig einstudierten Adventskonzert Licht und Freude in den Alltag der Bewohner:innen des Hauses Stephanus in Alsfeld.

Schulkonzert im Advent
Zum Abschluss sangen Kinder und Bewohner:innen gemeinsam die vertrute Melodie „In der Weihnachtsbäckerei“. Foto: Minh Luis/GFDE-Haus Stephanus

Gemeinsames Projekt zweier Schulen

Am 15. Dezember verwandelte sich der Marktplatz des Hauses Stephanus in Alsfeld in eine besondere Begegnungsstätte. 31 Schüler:innen der Brüder-Grimm-Schule und der Gerhart-Hoffmann-Schule, begleitet von acht Betreuer:innen und zwei Lehrerinnen, präsentierten ein vielfältiges Programm für die Bewohner:innen. Unter der Leitung der Musikpädagoginnen Evelyn Koehl und Anna Lotz hatten die Kinder vier Wochen lang intensiv geprobt – teils getrennt, teils gemeinsam. Jede Bewegung und jeder Ton wurde dabei sorgfältig einstudiert.

Von Kerzentanz bis Gebärdensprache

Die Aufführung begann mit den jüngsten Teilnehmer:innen: Erstklässler:innen und Grundstufenkinder eröffneten mit Tanz und Gesang. Trotz des begrenzten Raumes auf dem Marktplatz meisterten die Kinder die Herausforderung mit Flexibilität und Kreativität. Ein besonderer Höhepunkt war der Kerzentanz, bei dem die Kinder imaginäre Lichter in den Händen hielten – ein symbolträchtiges Element in der dunklen Jahreszeit. Zuvor hatten sie Kerzen gemalt, gebastelt und beklebt. Beim Kerzenlied kamen zudem Gebärden zum Einsatz, wodurch Hände zu Sprache und Bewegungen zu Bedeutung wurden. Einige Bewohner:innen machten vorsichtig mit, andere beobachteten das Geschehen mit einem Lächeln.

Generationsübergreifende Gemeinschaft

Den Abschluss bildete das gemeinsame Singen von „In der Weihnachtsbäckerei“. Die vertraute Melodie und die einfachen Bewegungen ermöglichten allen Teilnehmenden mitzumachen. Dabei stand nicht die Perfektion im Vordergrund, sondern das gemeinsame Erleben. Nach dem Konzert würdigte Minh Luis, Leitung des Betreuungsdienstes, den Einsatz der Kinder und ihrer Lehrerinnen. Kleine Geschenke wurden überreicht und Erinnerungsfotos gemacht. Die Resonanz der Bewohner:innen war durchweg positiv. Eine Bewohnerin freute sich über das abwechslungsreiche Programm: „Es wird einem hier nie langweilig.“ Ein anderer Bewohner ergänzte: „Zum gestrigen dritten Adventssonntag war es bereits schön – und heute schon wieder. Besser geht es nicht.“ Besonders geschätzt wurde die Wahlfreiheit, an Aktivitäten teilzunehmen oder im eigenen Tempo zu bleiben.

Als die Kinder sich verabschiedeten, blieb kein Gefühl der Leere zurück, sondern ein Nachklang der Freude. Das Adventskonzert zeigte, wie wichtig solche Begegnungen zwischen den Generationen sind und wie sie Licht in den Alltag aller Beteiligten bringen können.

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