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E-Rikscha kutschiert künftig die Bewohner des Haus der Pflege St. Barbara
Seit August hat das Haus der Pflege St. Barbara der Stiftung Liebenau eine E-Rikscha. Der Förderverein Pflegeheim Baienfurt e. V. hat sie gesponsert und betreibt sie in Eigenregie. Nun erfolgte die offizielle Übergabe ans Haus.
E-Rikscha kutschiert künftig die Bewohner des Haus der Pflege St. Barbara: Die beiden Vorsitzenden des Fördervereins übergaben die Rikscha an das Haus St. Barbara der Stiftung Liebenau. Ein im Vorjahr verstorbener Ehrenbürger von Baienfurt hatte mit seiner Spende einen Grundstein für die Finanzierung der Rikscha gelegt.
Finanzierung gelingt nur über Spenden
Jedoch wäre eine Anschaffung ohne das Engagement und zusätzliche Spenden nicht möglich gewesen. 11.000 Euro kostet so eine E-Rikscha, die auch versichert und gewartet werden muss. Zahlreiche weitere Spender machten dies dann möglich. Zudem gab es vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg im Rahmen der Landesinitiative für E-Mobilität noch eine Förderung von 2.500 Euro.
Geschulte Fahrer:innen gehen regelmäßig auf Tour
„Inzwischen sind wir zehn geschulte Fahrerinnen und Fahrer, die sich sofort bereit erklärt haben, regelmäßig zu fahren. Organisiert wird es, ganz unkompliziert, über eine Whatsapp-Gruppe“, erzählt Annegret Oschlies, die Vorsitzende des Fördervereins. 12 bis 15 Fahrten pro Monat wurden seit August bereits gezählt. Die Fahrten sind meist so zwischen acht bis zwölf Kilometer lang.
Bewohnerstimmen: „Das ist eine prima Sache“
Johann Rössler ist bereits ein Fan der ersten Stunde. Der 96-Jährige wohnt seit vielen Jahren im Haus der Pflege St. Barbara. Schon zum fünften Mal darf er eine Rundfahrt mit der Rikscha machen. „Das ist eine prima Sache.“
Mehrwert für die betagten Menschen
Einrichtungsleiterin Barbara Birnbaum: „Das ist ein unglaublicher Mehrwert für unsere Bewohnerinnen und Bewohner. So kommen auch die Personen mal wieder in Ecken von Baienfurt und der Umgebung, die nicht mehr so mobil sind, und sie erreichen die Orte, die man mit einem Rollator nicht erreichen kann.“
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