Fortbildung
Digitale Teilhabe für Menschen mit Einschränkungen
Bundesverbraucherschutzministerin Steffi Lemke hat Ende Februar das Projekt „Digital-Kompass – Digitale Teilhabe für Menschen mit besonderen Aufklärungsbedarfen“ gestartet. Zur Unterstützung der Betroffenen initiiert das Projekt zahlreiche neue Angebote, Formate und Materialien.
Mit Ehrenamtlichen wollen der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e. V., der Deutsche Schwerhörigenbund e. V., die Verbraucher Initiative e. V. und die Universität Vechta Menschen mit mit Sehbehinderung, Hörbeeinträchtigung oder Mobilitätseinschränkungden den Zugang zu digitalen Anwendungen erleichtern.
Bundesverbraucherschutzministerin Steffi Lemke: „Menschen mit Einschränkungen wollen an digitalen Themen teilhaben und mitwirken. Das ist ihnen aber nicht immer uneingeschränkt möglich. Ich freue mich, dass wir mit den Projektpartnern und Engagierten gemeinsam an dem Ziel arbeiten, noch mehr Menschen den Weg in die digitale Welt zu ebnen.“
Lern-Tandems bringen Jung und Alt zusammen
Die Angebote des Digital-Kompass bringen zum Beispiel Studierende und mobilitätseingeschränkte Menschen in Lern-Tandems zusammen. Dabei werden grundlegende digitale Kenntnisse anhand anschaulicher Materialien vermittelt. Der Austausch erfolgt perönlich, über Telefon, Chat, E-Mail oder Videoanruf.
Die Angebote des Digital-Kompass richten sich vor allem an Engagierte, die digitales Wissen weitergeben möchten. Sie werden in Schulungen für die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Sehbehinderung und Hörbeeinträchtigung sensibilisiert sowie für die Weitergabe von Wissen qualifiziert. Geplant ist, dass sie ihr digitales Wissen in Formaten wie individuellen Beratungen, Kursen oder gemeinsamen Austauschrunden weitergeben.
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