Fortbildung
Ehrenamtliche starten in die Sterbebegleitung
15 ehrenamtlich Engagierte haben den Einführungskurs abgeschlossen und werden nun ihre Tätigkeit im Ambulanten Hospizdienst Friedrichshafen aufnehmen.
Der Ambulante Hospizdienst Friedrichshafen der Stiftung Liebenau hat 15 ehrenamtlich Engagierte für die Sterbebegleitung ausgebildet. Laut der Stiftung haben zwölf Frauen und drei Männer den Einführungskurs erfolgreich abgeschlossen. Sie sind nun darauf vorbereitet, Menschen mit begrenzter Lebenszeit zu begleiten.
Der Kurs erstreckte sich über vier Monate und vermittelte vielfältige Aspekte der Sterbebegleitung. Die Teilnehmenden setzten sich mit ihrer eigenen Biographie und Endlichkeit auseinander. Sie lernten den Umgang mit Schwerkranken und erwarben grundlegende Kompetenzen in der Sterbebegleitung.
Palliative Versorgung und praktische Unterstützung
Der Kurs informierte über die palliative Versorgung im häuslichen Bereich und im stationären Hospiz. Die angehenden Ehrenamtlichen erhielten Einblicke in die pflegerische Unterstützung am Krankenbett und in die Seelsorge am Lebensende.
Weitere Themen waren Bestattung und Bestattungskultur mit individuellen Ritualen sowie das Erleben von Trauer. Die Teilnehmenden lernten Möglichkeiten der hilfreichen Trauerbegleitung kennen.
Von Respekt zu Begeisterung
Der anfängliche Respekt vor den Themen Sterben und Tod wandelte sich bei den Kursteilnehmenden schnell in Begeisterung und Motivation. Alle empfanden den Kurs als persönliche Bereicherung, wie die Stiftung Liebenau berichtet.
Die neuen Ehrenamtlichen beginnen nun mit einer angeleiteten Einführung in die praktische Arbeit des Hospizdienstes. Geleitet wurde der Kurs von Birgitta Radau und Corinna Sollbach, den Koordinatorinnen des Ambulanten Hospizdienstes.
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