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Rückzugsort für Betreuungskräfte
Ein innerer Garten als Quelle der Erholung: Warum es für Betreuende wichtig ist, sich Zeit für die Pflege ihrer eigenen Seele zu nehmen, das erläutert Aktivieren-Autorin Marie Krüerke in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Aktivieren.
Rückzugsort für Betreuungskräfte: In der Sozialen Betreuung spielt das Wohlbefinden der Betreuenden eine zentrale Rolle. Marie Krüerke lädt dazu ein, den „geheimen Garten“ der Seele zu erkunden und zu pflegen, um einen gesunden und ausgeglichenen Umgang mit sich selbst und den betagten Menschen zu ermöglichen.
Gärten sind nicht nur physische Orte der Erholung, sondern auch Metaphern für unser inneres Wohlbefinden. Sie bieten die Möglichkeit, das Tempo zu verlangsamen und sich mit dem eigenen Innersten zu verbinden. Ein gepflegter innerer Garten kann Betreuenden helfen, ihre Arbeit mit mehr Freude und Gelassenheit auszuführen.
Erinnerungen an idyllische Orte
Die Vorstellung von Gärten kann vielfältige Bilder hervorrufen – vom Paradiesgarten Eden über prächtige Parks bis hin zum gemütlichen Kleingarten der Großmutter. Diese Erinnerungen können als Anker dienen, um innerlich zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu schöpfen.
Oft gleicht unsere Seele einem vernachlässigten Garten, überwuchert von Unkraut und zugemüllt mit Belastungen des Alltags. Um diesen inneren Garten zu pflegen, ist es wichtig, sich bewusst Zeit für Innehalten und Selbstreflexion zu nehmen. Dabei sollten wir uns fragen, welche Aspekte unseres Lebens überwuchert oder vertrocknet sind und welche wir wieder zum Blühen bringen möchten.
Schritt für Schritt zur Erneuerung
Anstatt sofort radikal aufzuräumen, empfiehlt die Autorin, zunächst einfach innezuhalten und sich umzuschauen. Welche negativen Gedanken und Glaubenssätze belasten uns? Welche positiven Veränderungen wünschen wir uns? Durch sanftes und bewusstes Vorgehen kann der innere Garten Stück für Stück erneuert werden.
Es ist wichtig, eine klare Vorstellung davon zu entwickeln, wie unser innerer Garten aussehen soll. Welche Werte und Lebensgefühle möchten wir kultivieren? Welche Aktivitäten und Interessen möchten wir pflegen? Indem wir uns erlauben, unsere eigenen Wünsche und Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen, können wir unseren inneren Garten zu einem Ort der Freude und Erholung machen.
Gemeinsam den Garten pflegen
Betreuende sollten sich nicht scheuen, Unterstützung zu suchen – sei es durch Freunde, professionelle Hilfe oder Teilnahme an Kursen und Aktivitäten, die ihnen Freude bereiten. Die Pflege des inneren Gartens ist ein kontinuierlicher Prozess, der Geduld und liebevolle Zuwendung erfordert.
Indem wir unseren inneren Garten pflegen, können wir nicht nur unser eigenes Wohlbefinden steigern, sondern auch positiv auf die betagten Menschen wirken, die wir betreuen. Ein innerlich ausgeglichener und zufriedener Betreuender schafft eine wohltuende Atmosphäre, die sich auf alle Beteiligten überträgt.
Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Aktivieren. Weitere Ideen für die Betreuung mit allen Sinnen finden sich in der Ideendatenbank des Portals AktivierenPlus. Der Zugang ist mit dem Abonnement der Zeitschrift bereits im Preis integriert und nach einmaliger Registrierung unbegrenzt möglich.
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