Fortbildung

Gewaltprävention und sexuelle Selbstbestimmung

Wie können Pflegeeinrichtungen selbstbestimmte Sexualität fördern und Gewalt vorbeugen? Ein Projekt gemeinsam mit den pflegebedürftigen Menschen, deren An- und Zugehörigen und Mitarbeitenden aus allen Berufsgruppen und Leitungskräften der Einrichtungen hat Antworten erarbeitet und in einer Broschüre zusammengefasst.

Broschüre Wohlfühlen

Gewaltprävention und sexuelle Selbstbestimmung. Die LVG & AFS Niedersachsen Bremen e.V. haben in dem Projekt vier stationären Pflegeeinrichtungen und zwei Tagespflegen begleitet. Sie haben, gefördert von der BARMER Niedersachsen/Bremen, Maßnahmen und einrichtungsindividuelle Konzepte entwickelt. Das Hauptaugenmerk der Projektarbeit lag darauf, für die Grundbedürfnisse nach Nähe, Zuwendung und Sicherheit zu sensibilisieren und die Themen in den Einrichtungen „besprechbar“ zu machen. Denn Sexualität und Gewalt in Pflegeeinrichtungen sind noch immer tabuisierte Themen.

Tipp: Mehr über das Projekt lesen Sie in der Januarausgabe von Aktivieren, die am 15.1.2024 erscheint.

Broschüre will anderen Einrichtungen Mut machen

Mit der Broschüre möchten die Projektpartner:innen weitere (teil-)stationäre Pflegeeinrichtungen ermutigen, mit den Tabus zu brechen. Daher bündelt sie die im Projektrahmen gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse, Projektideen und O-Töne der Projekteinrichtungen. Sie gibt Anregungen, wie Einrichtungen die Theme kreativ angehen können. Auch zeigt sie, wie diese alle Akteur:innen einbeziehen und eigene Konzepte entwickeln können.

Umsetzungsbeispiele zeigen, wie Partizipation gelingen kann

Neben Umsetzungsbeispielen fasst die Broschüre die zentralen Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation der Hochschule Hannover zusammen und zeigt Möglichkeiten auf, wie Partizipation in Einrichtungen der Pflege gelingen kann. Die Broschüre richtet sich an Praktiker:innen und Interessierte. Sie steht digital zum Download auf der Projektwebsite zur Verfügung. Print-Exemplare der Broschüre können auf Nachfrage jederzeit gerne zur Verfügung gestellt werden unter Telefon 0511 / 388 11 89 – 0 oder per E-Mail über info@gesundheit-nds-hb.de