Fortbildung

Verein Singende Krankenhäuser befähigt Singleitungen

Singen stärkt persönliche Ressourcen und soziale Resilienz. Das internationale Netzwerk Singende Krankenhäuser e.V.  bietet 2023 wieder ein reichhaltiges Weiterbildungsangebot für Menschen an, die als Singleiterin oder Singleiter in Gesundheitseinrichtungen arbeiten möchten.

singende Zitronen, Foto: AdobeStock/unpict
Gemeinsames Singen, wie es die "Singenden Krankenhäuser" verstehen, ist heilsam , weil eingängige, lebensbejahende Melodien und Texte ohne Notenblatt und Anspruch auf Perfektion gesungen werden. Foto: AdobeStock/unpict

Zahlreiche Forschungen und Studien belegen die vielfältigen gesundheitsfördernden Wirkungen des Singens auf Körper, Geist und Seele. „Leistungsfreies Singen bewirkt einen hormonellen Glückscocktail im Gehirn und reduziert Angst und Stress. Diese vegetative Harmonisierung stärkt Selbstmitgefühl und Kontaktfreude“, heißt es in einer Pressemitteilung des gemeinnütziten Vereins. Singen sei auch pandemiebewusst möglich. Der neue Flyer für das Weiterbildungsjahr 2023 über das heilsame Singen in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern fasst die Angebote zusammen.

Therapeutische Grundlagen und Zuschnitt auf bestimmte Krankheitsbilder

Gesundheitseinrichtungen, in denen gesungen wird, werden als humaner wahrgenommen. Dort entstehen neue Begegnungsräume und der Mensch selbst rückt wieder mehr in den Mittelpunkt der Behandlung. In der modular aufgebauten Singleiter-Weiterbildung des Vereins können Fachkräfte oder musikalische Laien theoretisch-methodisches Wissen erwerben. Neben handwerklichen Fähigkeiten wie Liedrepertoire und Stimmbildung werden medizinische und (musik-) therapeutische Grundlagen vermittelt. Das Ganze bezogen auf Schwerpunkte von Störungsbildern wie neurologische Stimulation bei Parkinson, Long Covid und Aphasie oder Stärkung der Resilienz in der Psychoonkologie und Psychosomatik oder etwa vegetative Stimulation bei Pflegebedürftigkeit und Demenz.

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