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Suizidwunsch: Projekt entwickelt Leitlinien für die Pflege

Pflegefachpersonen sollen einen besseren Umgang mit dem Thema Suizidvorstellungen im Alter erlernen. Hierzu führt die Hochschule Esslingen ein neues Forschungsprojekt zur Suizidprävention bei älteren Menschen seit dem 01. September 2024 durch.

Seniorin mit Depression;  AdobeStock/Anke Thomass
In dem dreijährigen Forschungsprojekt werden Pflegefachpersonen professionell zum Umgang mit Suizidwünschen sensibilisiert. Foto: AdobeStock/Anke Thomass

Suizidwunsch: Projekt entwickelt Leitlinien für die Pflege:

Fehlende Leitlinien

Im alltäglichen Umgang mit älteren Menschen werden Pflegende regelmäßig mit dem Tod und damit einhergehenden Suizidvorstellungen der Betroffenen konfrontiert. Jedoch fehlt es häufig an Bewusstsein darüber, wie man mit derartigen Äußerungen umgehen kann.

Zielsetzung

In dem dreijährigen Forschungsprojekt werden Pflegefachpersonen professionell zum Umgang mit Suizidwünschen sensibilisiert. Für dieses Vorhaben werden in stationären Einrichtungen und Diensten bestimmte Leitlinien in Bezug auf Ethik und Praxis eingeführt. Kernelemente der Methoden seien dabei die frühzeitige Erkennung von Suizidgedanken und die langfristige Vermeidung dieser durch Prävention, sagt Prof. Dr. Annette Riedel, Leiterin des Forschungsprojektes.

Gestaltung des Projekts

Neben der Befragung von Mitarbeitenden in der Pflege soll ebenso die Expertise eines wissenschaftlichen Beirats in die Forschungsarbeiten integriert werden. Parallel zu den Leitlinien werden Pflegende im Umgang mit assistiertem Suizid geschult. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Gesundheit gefördert und leistet einen wertvollen Beitrag zum Konzept der Suizidprävention der Bundesregierung.

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