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Naturverbunden und engagiert: Betreuungsleitung mit Passion

Seit sechs Jahren leitet Beate Anhuf-Mölders die Betreuung im Haus am Stadtpark in Xanten. Mit unermüdlicher Energie hat sie innovative Betreuungsangebote geschaffen und verbindet ihren Beruf mit dem Leben als Landfrau.

Betreuungsleiterin Beate Anhuf-Mölders mit ihren Schweinen.
Ob um es um ihre Schweine, Hühner oder Schafe geht - sie kümmert sich mit Herzblut um ihre Schützlinge. Das gilt auch für die Soziale Betreuung. Foto: Beate Anhuf-Mölders

Ein Leben zwischen Bauernhof und Betreuungsarbeit

Das Haus am Stadtpark in Xanten liegt gegenüber dem Gymnasium, an dem Beate Anhuf-Mölders 1983 ihr Abitur machte. Heute betreut sie dort ehemalige Lehrer:innen und Eltern von Schulfreund:innen. Ihre Leidenschaft für die Seniorenbetreuung begann früh: Als Zehnjährige kümmerte sie sich um eine ältere Dame in ihrem Heimatdorf. Ein Schulpraktikum zeigte ihr, dass in der Betreuung älterer Menschen noch viel Potenzial lag.

Nach einer Ausbildung zur Gymnastiklehrerin baute sie 1987 ihren ersten Sozialen Dienst auf. In insgesamt acht Pflegeeinrichtungen leitete sie den Sozialen Dienst. „Ich hatte immer Arbeitgeber, die sagten: Hauptsache Sie kommen“, erinnert sie sich.

Innovative Betreuungskonzepte mit Herzblut

Mit ihrer Energie hat Anhuf-Mölders im Haus am Stadtpark vieles bewegt. Sie gründete eine Theatergruppe, die eigene Stücke schreibt, und einen Chor mit breitem Repertoire von Volksliedern bis zu Udo Lindenberg. Ein besonderes Highlight: Jeden Sommer unternimmt sie mit 25 Bewohner:innen einen Ausflug auf ihren Bauernhof in Neuluisendorf bei Kalkar.

Nach 38 Jahren ist ihre Begeisterung ungebrochen: „Ich darf so viel gestalten, werde auch zur Pflege gefragt. Wir sind täglich im Team im Austausch.“ Ans Aufhören denkt sie nicht.

Kraftquelle Landleben und Familie

Auf ihrem Bauernhof lebt Anhuf-Mölders mit ihrem 62-jährigen Mann. Dort hat sie vier Kinder großgezogen, und ihre Enkel Jos (3) und Jelle (1,5) sind regelmäßig zu Besuch. Die Versorgung zahlreicher Tiere – darunter ein Pferd, Schafe, Esel und Hühner – sowie die Arbeit im Nutzgarten geben ihr Kraft.

Ihr Tagesablauf beginnt um 6:30 Uhr mit der Stallarbeit, bevor sie 15 Kilometer zum Job radelt. Zur Entspannung fährt sie gelegentlich mit dem E-Bike ins Zweithaus in der Eifel. In der Dorfgemeinschaft engagiert sie sich mit den Landfrauen. Diese Bodenständigkeit macht sie zu einer besonderen Persönlichkeit in der Seniorenbetreuung.

Das Porträt von Beate Anhuf-Mölders lesen Sie in der aktuellen Aktivieren. Weitere Ideen für einfühlsame Betreuungsangebote finden sich in der Ideendatenbank des Portals AktivierenPlus. Der Zugang ist mit dem Abonnement der Zeitschrift bereits im Preis integriert und nach einmaliger Registrierung unbegrenzt möglich.

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