Angebotsplanung

Musik und Begegnung sorgen für gelungenen Jahresstart

Gemeinschaft statt großer Worte: Beim Neujahrsempfang im Haus Stephanus wurden Musik, Jahreslosung und ein langfristiges Generationenprojekt zum verbindenden Element.

Zu, Neujahrsempfang im Haus Stephanus gehörte gemeinsamen Singen, Zuhören und Dazugehören. Musik wirkte als verbindendes Element, über Generationen und Lebensgeschichten hinweg. Foto: GfdE/Minh Luis

Der Neujahrsempfang im Haus Stephanus stand im Zeichen von Gemeinschaft, Musik und Zuversicht. Bewohner:innen, Angehörige, Mitarbeitende und Gäste kamen im Multifunktionsraum zusammen, begleitet vom Shantychor „Blaue Jungs“. Die Veranstaltung verband Begrüßung, Gottesdienst und Konzert zu einem gemeinsamen Innehalten zu Beginn des Jahres.

Minh Luis, Leitung des Betreuungsdienstes, eröffnete mit einem wichtigen Gedanken: Gemeinschaft sei kein Selbstläufer, sondern entstehe durch bewusste Begegnung. Das Haus verstehe sich als Ort, an dem Beziehungen im Alltag wachsen dürfen und getragen werden.

Im Rückblick auf 2025 stand das Projekt „Generationen Gesundheitsnetzwerk“ im Mittelpunkt, das vom Hessischen Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege gefördert wird. Dieses langfristige Projekt

Innehalten, Zuhören und Dazugehören

bringt ältere Menschen mit Vereinen, Schulen und weiteren Akteuren der Stadtgesellschaft zusammen, um Einsamkeit im Alter aktiv entgegenzuwirken.

Pfarrerin Anke Göltenboth stellte in ihrem Neujahrsgottesdienst die Jahreslosung 2026 vor: „Siehe, ich mache alles neu“. Ihre Predigt spannte den Bogen zwischen Hoffnung und Skepsis angesichts aktueller Krisen. Die Bibel erzähle von Momenten des Heilwerdens, vom Hören, Trösten und Aufrichten – wer diese Zeichen wahrnehme, gehe zuversichtlicher ins neue Jahr.

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