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Mitsingen gefragt: Karaoke mit Senioren

Leicht wiederzuerkennende Melodien und Texte können beruhigen und anregen. Sie wecken längst vergessene Erinnerungen und machen Lust auf Bewegung. Wie Betreuungskräfte eine Karaoke-Runde zum Mitsingen, Mitwippen und Schunkeln initiieren, lesen sie in der aktuellen Ausgabe von Aktivieren.

Mit Musik kann es Ihnen gelingen, negative Verhaltensweisen wie Unruhezustände zu verbessern.

Foto: Werner Krüper

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Liedertexte in Großschrift sowie passend zum Lied ausgewählte Fotografien gewährleisten eine zumindest teilweise Aktivierung durch Mitlesen und Mitbetrachten ohne jemanden zu überfordern oder zu zwingen, rät Aktivieren-Autor Friedhelm Henke. Zur kreativen Karaoke-Methode eignen sich seiner Erfahrung nach besonders gut: ein Tafelschreibblock (Flipchart) oder eine große Tafel, die mit Kreide beschriftet und auch passend zum Lied bemalt werden können. Ebenso können Betreuende eine Powerpoint-Präsentation über einen Beamer sowie Overheadfolien mit den Texten und Bildern einsetzen. Alternativ schreibt man kurze Liedtexte auf die Rückseite einer Tapetenrolle. Sein Tipp: "Hängen Sie die so entstandene Liedtext-/Refrain-Rolle mit Wäscheklammern wie an einer Wäscheleine auf oder befestigen Sie diese an einer Wand."

Wenn jemand nicht mitsingen kann oder möchte, seien natürlich das Mitsummen und das La-la-la-Singen möglich, so Henke. Wichtig: "Maßregeln Sie niemanden, auch, wenn die Lieder wenig oder keine Aktivitäten auslösen." Das Mitschunkeln, Mitwippen oder auch das Tanzen seien besonders erwünscht.