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Kooperation: gemeinsam aktiv für Gesundheit
Im Haus der Pflege St. Sebastian in Deggenhausertal genießen die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden und der Bewohnerschaft schon jetzt einen hohen Stellenwert. In einem ergebnisoffenen Prozess sollen nun weitere passgenaue Maßnahmen für eine nachhaltig wirksame Gesundheitsprävention entwickelt werden. Dazu arbeitet die Pflegeeinrichtung der Stiftung Liebenau mit der AOK – Die Gesundheitskasse Bodensee-Oberschwaben zusammen. Gemeinsam gaben die Verantwortlichen jetzt das Startsignal für das zweijährige Projekt „Prävention in der Pflege“ (PiP).
Kooperation: gemeinsam aktiv für Gesundheit:
Wer gut gepflegt ist, pflegt gut
„Wenn es meinen Mitarbeitenden gut geht, dann geht es auch den Bewohnerinnen und Bewohnern gut. Anders gesagt: Wer gut gepflegt ist, kann gut pflegen“, ist Einrichtungsleiterin Yvonne Denzler überzeugt. Das Projekt verknüpft es die Gesundheitsprävention für Pflegebedürftige mit der betrieblichen Gesundheitsförderung für Beschäftigte. Mitarbeitende sind in den Entwicklungs- und Entscheidungsprozess eingebunden. Und das auf zwei Jahre angelegte Projekt soll nachhaltig wirksam sein.
Eine Bedarfsanalyse ist Grundlage für die künftige Präventionsarbeit. Eine Mitarbeiterin von St. Sebastian wird zur Gesundheitsmanagerin ausgebildet und koordiniert die internen Abläufe. Eine Fachkraft der AOK begleitet sie dabei.
Die Selbstfürsorge stärken
Christiane Petersen-Schweitzer, die bei der AOK – Die Gesundheitskasse Bodensee-Oberschwaben für betriebliches Gesundheitsmanagement zuständig ist, betont auch: „Menschen in der Pflege haben eine unglaubliche Fürsorge für andere. Dabei vergessen sie oft sich selbst. Deshalb wollen wir sie an die Selbstfürsorge hinführen.“ In der Prävention hat sie die Bereiche Ernährung, Bewegung und psychische Gesundheit im Blick.
Der Nährboden für das Projekt besteht bereits
Beispielsweise sind Aromaöle, Wickel, Auflagen und andere Elemente der komplementären Pflege fest im Pflegealltag verankert, ebenso wie Wellnesstage und Entspannungsoasen für Mitarbeitende. „Der Nährboden ist vorhanden. Darauf bauen wir auf“, erklärt Denzler. Diese Komplementärpflege sieht sie als einen Baustein im PiP-Projekt, zu dem noch viele weitere hinzukommen werden.
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