Angebotsplanung
Handpuppen motivieren Bewohner zu mehr Bewegung
Lasst uns lachen, das Leben ist ernst genug. So lautet das Motto, unter dem die Handpuppenspielerin Wiebke Aselmann-Binder einmal monatlich das Gemeindepflegehaus der Stiftung Liebenau in Dußlingen besucht.
Warum Puppenspielerin Wiebke Aselmann-Binder regelmäßig in das Gemeindepflegehaus kommt
Sie möchte ältere Menschen mit dem Puppenspiel aus ihrer Komfortzone holen und sie zu Neuem zu animieren. Die Puppen heißen Elli oder Emma: Wiebke Aselmann-Binder, die selbst eine Ausbildung in der Pflege absolviert hat, hat den Puppen verschiedene Namen gegeben. Durch ihr Spiel verleiht sie ihnen auch unterschiedliche Charaktere: von liebenswert oder sportlich, über abenteuerlustig, bis hin zu kuschelbedürftig.
Was die Handpuppen bei Bewohnerinnen und Bewohnern bewirken
Dieses Mal wurde sie von Fabi, der Sportskanone, begleitet. Diese Handpuppe macht am liebsten Bewegungsspiele und erzählt natürlich auch gerne Geschichten. In einer kleineren Gymnastikgruppe durften Puppenmama und Fabi dann ihr ganzes Können unter Beweis stellen. Die sichtlich sehr erfreuten und nicht weniger sportlichen Bewohnerinnen fanden diese etwas andere Art der Gymnastik sehr lustig. Sie waren aber zugleich auch mehr als motiviert, die Übungen zur vollsten Zufriedenheit auszuüben.
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Wer das Angebot ermöglicht
Durch die Handpuppen bekommen Menschen Lust, aus sich herauszukommen oder auch mal etwas Verrücktes zu machen. Plötzlich bewegen sie sich und äußern Gefühle, die sie ansonsten nicht zeigen würden. So waren am Ende alle „Sportskanonen“ glücklich und zufrieden. Ein besonderer Dank gilt dem „Förderverein des Gemeindepflegehauses Dußlingen e. V.“. Der hat dieses Projekt der Stiftung Liebenau unterstützt, damit sich die betagten Menschen auf dieses Gruppenangebot freuen können.
Buchtipp: Julchen – Mit Handpuppen aktivieren
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