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Generationenprojekt verbindet Kunst, Gemeinschaft und Geschichten des Lebens

Einen Tag vor dem ersten Advent ist im Haus Stephanus in Alsfeld ein besonderes Projekt gestartet: Unter dem Motto „Generationen – Gesundheitsnetzwerk: Gemeinschaftliche Bewältigungsstrategie gegen Einsamkeit im Alter“ vereinte die Veranstaltung Handwerk, künstlerisches Schaffen und generationsübergreifenden Austausch. Das Land Hessen unterstützt das Event über das Förderprogramm „Pflegeheim – Mitten im Leben“.

Startschuss für das vom Land Hessen geförderte Projekt „Pflegeheim – Mitten im Leben“. Das Betreuungsdienst-Team um Minh Luis (Zweite von rechts) und um Gerlinde Kielburger (Dritte von rechts) vom Kulturverein Landenhausen machten als Hommage an die Nana-Figuren der französischen Künstlerin Niki de Saint Phalle Skulpturen der Lebensfreude zum Gegenstand einer generationenübergreifenden Kreativwerkstatt.
Startschuss für das vom Land Hessen geförderte Projekt „Pflegeheim – Mitten im Leben“. Das Betreuungsdienst-Team um Minh Luis (Zweite von rechts) und um Gerlinde Kielburger (Dritte von rechts) vom Kulturverein Landenhausen machten als Hommage an die Nana-Figuren der französischen Künstlerin Niki de Saint Phalle Skulpturen der Lebensfreude zum Gegenstand einer generationenübergreifenden Kreativwerkstatt. Foto: Haus Stephanus/GFDE

Generationenprojekt verbindet Kunst, Gemeinschaft und Geschichten des Lebens: Ein Kunstprojekt, das Brücken baut: Während der adventlichen Veranstaltung stellten die Initiator:innen das Gemeinschaftsprojekt „Skulpturen der Lebensfreude: Kunst der Generationen“ vor. Dieses von Gerlinde Kielburger und dem Kulturverein Landenhausen initiierte Vorhaben basiert auf der Inspiration durch die „Nana-Figuren“ der französischen Künstlerin Niki de Saint Phalle. Die bunten, rundlichen Figuren sind ein Symbol für Lebensfreude, Freiheit und Empowerment. Sie werden nicht nur durch ihre Farbigkeit, sondern auch durch ihre Botschaft zu kulturellen Ikonen. „Unsere Skulpturen sollen zeigen, wie stark und lebendig Frauen und Männer in jedem Lebensalter sind,“ erklärte Kielburger. Gemeinsam mit Ingrid Schwiddessen, Christel Steinert, Heidi Höll und Thomas Kielburger wurde die erste Figur über Monate hinweg mit Hingabe gefertigt.

Kreativität als Mittel gegen Einsamkeit

Minh Luis, Leiterin des Betreuungsdienstes und Fachergotherapeutin für Demenz, betonte, dass dieses Projekt mehr als Kunst ist. „Es geht um die Geschichten, die hinter den Figuren stehen, um die Verbindung zwischen Menschen und Generationen. Unsere Senioren haben so viel Lebensweisheit, die es wert ist, zu teilen.“ Mit ihrem interdisziplinären Team begleitet Luis das Projekt und sieht darin eine große Chance, Kreativität als Brücke gegen Einsamkeit zu nutzen.

Handwerk und Lebensfreude

Ab Januar 2025 wird das Kunstprojekt fortgeführt. Die Senioren gestalten unter Anleitung ihre eigenen Skulpturen – als Spiegel ihrer Erfahrungen und ihrer Lebensfreude. Die erste Figur wird als symbolisches Highlight vor dem Café Goethe im Haus Stephanus ihren Platz finden.

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