Angebotsplanung

Fleisch auf neun Uhr: Orientiert trotz Demenz und Sehbehinderung

Im Seniorendomizil Am Lönspark in Hannover leben rund 40 Senior:innen, mehr als zwei Drittel von ihnen sind stark sehbeeinträchtigt oder blind, mehr als die Hälfte demenziell verändert. Das stellt besondere Anforderungen an die Kommunikation und die Ausgestaltung der Betreuungsangebote. Wie Teilhabe unter diesen besonderen Bedingungen gelingt, erläutern Einrichtungsleiterin Jessica Fulge und Andrea Richter, Fachtherapeutin Demenz.

Andrea Richter (l.) und Jessica Fulge
Andrea Richter (links) und Jessica Fulge erläutern im Gespräch, wie sehbeeinträchtigter und demenzbetroffenen Senior:innen gemeinsam gut betreut werden können, welche Synergien sich ergeben und was gegenseitige Unterstützung bewirkt. Foto: Thordis Gooßes

Träger der hannoverschen Einrichtung ist die Gemeinnützige Senioren- und Behinderteneinrichtungen ProSenis GmbH, eine 100-prozentige Tochter des Blinden- und Sehbehindertenverbands Niedersachsen. Sie betreibt in Niedersachsen und Schleswig Holstein insgesamt 11 Senioreneinrichtungen und in Hannover drei Einrichtungen sowie drei externe Wohntrainingsgruppen für Menschen mit Behinderungen.

Aktivieren-Redakteurin Thordis Gooßes hat mit Jessica Fulge und Andrea Richter darüber gesprochen, wie die Einrichtung ihr Betreuungsangebot auf die besonderen Anforderungen der Bewohner:innen zuschneidet, und was Menschen mit Sehbehinderungen und Menschen mit demenzieller Erkrankgung gleichermaßen Orientierung bietet.

Passend dazu: Der Weg zum Hilfsmittel für Menschen mit Sehbehinderung