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Impulse für eine würdevolle Sterbebegleitung in der stationären Altenpflege

Die Begleitung sterbender Menschen erfordert nicht nur Fachkompetenz, sondern auch ein hohes Maß an Sensibilität und Menschlichkeit. Betreuungskräfte leisten hier wertvolle Arbeit – als Wegbegleiter, die sowohl die Sterbenden als auch deren Angehörige durch diese emotionale Zeit führen.

junge Dame am Bett einer alten Dame
Oft bedarf es in der Sterbephase keiner großen Worte, sondern nur der stillen Begleitung.

Impulse für eine würdevolle Sterbebegleitung in der stationären Altenpflege: Der Schwerpunktbeitrag der Januarausgabe von Doris König-Jörke, Ausbilderin in der Hospizarbeit, beschreibt praxisnah, wie Betreuungskräfte Menschen in den verschiedenen Sterbephasen nach Elisabeth Kübler-Ross begleiten können. Diese fünf Phasen – Verleugnung, Zorn, Verhandeln, Depression und Akzeptanz – dienen als Orientierung, um die individuellen Bedürfnisse der Sterbenden zu erkennen. Ob es ein offenes Gespräch, stille Präsenz oder kreative Angebote wie Erinnerungskisten oder Abschiedsrituale ist, die Sterbebegleitung erfordert Einfühlungsvermögen und Flexibilität.

Auch Angehörige brauchen Unterstützung

Besonderes Augenmerk gilt Menschen mit Demenz, die oft nicht mehr in der Lage sind, den nahenden Tod bewusst zu verstehen. Hier können einfache Sinnesreize wie Musik, Berührungen oder vertraute Bilder eine Brücke zu positiven Emotionen schaffen. Auch Angehörige brauchen in dieser Zeit Unterstützung – sei es durch Gespräche, das Erstellen eines Erinnerungsalbums oder einfühlsame Rituale.

Wie Betreuende auch gut für sich selbst sorgen

Ein weiterer Schwerpunkt des Beitrags liegt auf der Psychohygiene für Betreuungskräfte. Die emotionale Belastung in der Sterbebegleitung ist hoch, und gemeinschaftliche Rituale wie Schweigeminuten oder das bewusste Innehalten können helfen, Erlebtes zu verarbeiten. Gleichzeitig fördern solche Rituale eine Kultur der Achtsamkeit und Wertschätzung im Team.

Der Beitrag zeigt, wie die Kombination aus Fachwissen, Menschlichkeit und einer bewussten Haltung in der Sterbebegleitung einen würdevollen Abschied ermöglicht – für die Sterbenden, deren Angehörige und die Begleitenden selbst.

Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Aktivieren. Weitere Ideen für die Betreuung auf dem letzten Weg finden sich in der Ideendatenbank des Portals AktivierenPlus. Der Zugang ist mit dem Abonnement der Zeitschrift bereits im Preis integriert und nach einmaliger Registrierung unbegrenzt möglich.

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