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Verband: tiergestützte Therapie soll Kassenleistung werden

Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) hat die Politik aufgefordert, Assistenzhunde in den Leistungskatalog von Kranken- und Pflegeversicherungen aufzunehmen. Zahlreiche Pflegeeinrichtungen, wie die Wilkening Pflegeheime in Hannover, haben bereits positive Erfahrungen mit tiergestützter Therapie gemacht.

Foto: Bärbel Triller

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"Wir halten die Forderung nach einer Kostenübernahme für zeitgemäß und sehr sinnvoll", so Heimleiter Sascha Schroepfer gegenüber der Wochenzeitung CAREkonkret, die ebenfalls im Vincentz Network erscheint.

Rainer Wohlfarth, Psychologe und Leiter des Freiburger Instituts für tiergestützte Therapie und Präsident der European Society of Animal-Assisted Therapy (ESAAT) beklagt jedoch "fehlende wissenschaftlich fundierte Untersuchungen zu dem Thema". Die bisherigen Studien würden nicht dem aktuellen wissenschaftlichen Standard entsprechen. Die untersuchten Gruppen seien zu klein und zu wenige Tierarten in die Studien einbezogen worden. In Deutschland werde zu dem Thema eigentlich gar nicht geforscht, bedauert der Psychologe, obwohl der Bedarf vorhanden sei.

Deshalb ist es für Wohlfarth wichtig, Standards für die praktische Arbeit zu schaffen: "Wir brauchen Qualitätsrichtlinien für die Arbeit in der tiergestützten Therapie." Weiterbildung, Training mit den Tieren, Hygienevorschriften – in diesen Bereichen benötigten die Einrichtungen verbindliche Standards, um die Leistung von Mitarbeitern und Externen einschätzen zu können. Dies diene gleichzeitig dem Schutz der Bewohner.

Im Freiburger "Institut für Tiergestützte Therapie" können sich Interessierte zur "Fachkraft für tiergestützte Therapie" fortbilden.

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