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Regierung will gezielter gegen Einsamkeit vorgehen

Die Bundesregierung will mit gezielten Maßnahmen gegen Einsamkeit in Deutschland vorgehen. Dazu stellt Familienministerin Lisa Paus (Grüne) erstmals umfassende Forschungsergebnisse vor.

Seniorin und junge Frau
Vom 17. bis zum 23. Juni 2024 soll es eine Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ geben, um zusätzlich auf das Thema aufmerksam zu machen. Foto: iStock/Ocskaymark

Regierung will gezielter gegen Einsamkeit vorgehen: „Millionen Menschen in Deutschland fühlen sich einsam. Während der Pandemie hat dieses Gefühl stark zugenommen“, sagte Paus mit Blick auf diese Ergebnisse der Deutschen Presse-Agentur. Ältere und jüngere Menschen seien demnach am häufigsten betroffen. Daneben auch Menschen, „die intensive Care-Arbeit leisten“, sagte Paus. Das habe das sogenannte „Einsamkeitsbarometer“ unter anderem ergeben. Es liefert auf der Grundlage von Erhebungen des Sozioökonomischen Panels Erkenntnisse zur Entwicklung der Einsamkeit zwischen 1992 und 2021 – und damit für einen Zeitraum von 30 Jahren. Erhoben haben die Forscher die Daten zum Einsamkeitsgefühl nach Alter, Geschlecht und Wohnort in Ost- und Westdeutschland.

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Erstmals liegt damit nach Angaben des Familienministeriums eine Langzeitanalyse zu den Menschen vor, die in Deutschland davon betroffen sind. „Mit dem Einsamkeitsbarometer haben wir nun die nötigen Daten, um noch gezielter handeln zu können“, erklärte Paus. Einsamkeit sei ein „drängendes Problem“, das der Gesellschaft schade.

Bereits im Dezember des vergangenen Jahres hatte die Bundesregierung ihre Strategie gegen Einsamkeit auf den Weg gebracht, das Barometer ist Teil dieser Strategie. Zu den geplanten Maßnahmen gehören unter anderem mehr Aufklärung in der Öffentlichkeit und der Ausbau von Hilfsangeboten. Vom 17. bis zum 23. Juni 2024 soll es eine Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ geben, um zusätzlich auf das Thema aufmerksam zu machen. (dpa)

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