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Modellprojekt setzt auf die Kraft des Humors
Humor ist ein wirksames Mittel im Umgang mit den Belastungen in der Altenpflege. Der ROTE NASEN Deutschland e.V. hat in Zusammenarbeit mit der AOK PLUS dazu ein vielversprechendes Pilotprojekt initiiert.
Modellprojekt setzt auf die Kraft des Humors: Nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner stehen im Mittelpunkt des Modellprojekts. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Pflegenden und den Angehörigen. Das Pilotprojekt setzt sich aus drei Angeboten zusammen: Clownvisiten für die Heimbewohnerinnen und -bewohner, Humorweiterbildungen für Pflege- und Betreuungskräfte und Informationsangebote für pflegende Angehörige.
„In Workshops und Gruppenarbeiten üben die Teilnehmenden den spielerischen, respektvollen Ansatz im Umgang mit ihren Schutzbefohlenen sowie ihren Kolleginnen und Kollegen“, sagte Reinhard Horstkotte, künstlerischer Leiter von ROTE NASEN Deutschland e.V. Der ganzheitliche Ansatz fördere die Unternehmenskultur in der Pflegeeinrichtung. Wertschätzung, Empathie und Perspektivenwechsel würden Teil des gelebten Pflegealltags für alle Beteiligten, so Horstkotte.
Das Altenpflegeheim „Sonnenschein” der Volkssolidarität Leipzig ist eine der beteiligten Einrichtungen. „Uns ist es wichtig, dass unsere Mitarbeitenden gern zur Arbeit kommen und wertschätzend miteinander umgehen“, sagte Tanja Treffurth, Leiterin soziale Dienste der Volkssolidarität Leipzig.
Das Projekt läuft über drei Jahre in drei Pflegeeinrichtungen in Leipzig und Erfurt. Es wird von einer wissenschaftlichen Studie der Europa-Universität Flensburg begleitet. Das Ziel ist, das Programm im Sinne des § 5 SGH XI des Präventionsgesetzes in der Pflege zur Stärkung psychosozialer Gesundheit, auf Grundlage von erfolgreichen Studienergebnissen, in ganz Deutschland zu implementieren.
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