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Heilenden Düften auf der Spur

Molekularbiologische Forschung bestätigt Teile einer uralten Heilkunst, die in der Schulmedizin lange belächelt und in die esoterische Ecke gestellt wurde: die Aromatherapie. Manche Einrichtungen setzen sie als ergänzendes Heilverfahren bei schlecht heilenden Wunden oder antibiotikaresistenten Keimen oder in der palliativen Pflege ein.

Manche Einrichtungen setzen Aromatherapie als ergänzendes Heilverfahren in der palliativen Pflege ein. Foto: Archiv

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Manche ihrer Effekte sind seit Langem bekannt. "Einige ätherische Öle wirken stark auf Pilze, Bakterien und sogar Viren", berichtet Professor Hanns Hatt vom Institut für Zellphysiologie in Bochum in der "Apotheken Umschau". Manche Einrichtungen setzen die Aromatherapie als ergänzendes Heilverfahren bei schlecht heilenden Wunden oder antibiotikaresistenten Keimen, gegen die Nebenwirkungen von Chemotherapien, bei Geburten oder in der palliativen Medizin ein.

Es gibt allerdings immer noch zu wenige beweiskräftige klinische Studien zu Wirksamkeit, Unverträglichkeit und Kosten. Hatt glaubt aber, dass die Aromatherapie in Zukunft noch von sich reden machen könnte – weil mehr und mehr Wirkungen entschlüsselt werden. "Wir kennen nur den Mechanismus noch nicht."