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Angehörigenbeziehungen brauchen Pflege
Eine Angehörigenarbeit, die von Empathie und Wertschätzung geprägt ist, führt zu mehr Zufriedenheit und Wohlbefinden der An- und Zugehörigen und damit auch der Bewohner:innen. Die Kommunikation mit Angehörigen stehen im Mittelpunkt des Schwerpunkts der Juli-Ausgabe der Zeitschrift Aktivieren.
Der Schritt, Vater, Mutter oder den Ehepartner in die Obhut einer Einrichtung zu geben, vollzieht sich meist erst dann, wenn die persönlichen Kräfte und Ressourcen aufgebraucht sind. Gerade bei Angehörigen von Menschen mit Demenz hat ein langer Trauerprozess begonnen, der mit dem Umzug in die Einrichtung von vielen Gefühlen begleitet wird. Dazu gehören häufig Schuld, Frust, Trauer, Ohnmacht und Einsamkeit. Oft beginnt somit auch für den Angehörigen eine belastende Zeit.
Angehöriger – Bewohner:in – Einrichtung: Es entsteht ein Beziehungsgeflecht, das Transparenz, Kommunikation, einen wertschätzenden Umgang und ein Fünkchen Empathie benötigt. Nur so gelingt es, in dieser konfliktreichen Zeit, die Beziehung zwischen den Mitarbeitenden, den Angehörigen und den Bewohner:innen zu stärken. Das Ansprechen der Gefühle des Angehörigen und das Aussprechen des Mutes, die Entscheidung für die Einrichtung zu treffen, kann hier dafür sorgen, Wertschätzung entgegenzubringen und erstes Vertrauen aufzubauen.
Wie Betreuungsteams dabei vorgehen, mit welchen Typen von Angehörigen sie es häufig zu tun haben und wie Betreuende nicht immer deckungsgleiche Bedürfnisse des Bewohners und Wünsche des Angehörigen ausbalancieren, steht in der aktuellen Aktivieren.
Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Aktivieren. Konkrete deen für kommunikative Angebote und mehr finden sich in der Ideendatenbank des Portals AktivierenPlus. Der Zugang ist mit dem Abonnement der Zeitschrift bereits im Preis integriert und nach einmaliger Registrierung unbegrenzt möglich.
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