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ZQP-Arbeitshilfe: was tun gegen sexualisierte Gewalt

Sowohl Mitarbeitende in Pflegeeinrichtungen als auch Bewohnerinnen und Bewohner können Opfer von sexualisierter Gewalt werden. Eine Arbeitshilfe des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) soll bei der Prävention unterstützen.

Mitarbeiterin hebt abwährend die Hand
Führungskräfte können einiges tun, um ihre Mitarbeitenden vor sexuellen Übergriffen zu schützen und das Thema aus der Tabuzone zu holen. Foto: Werner Krüper

„Sexualisierte Gewalt kann sich in vielfältiger Weise zeigen – durch Worte, Gesten, durch Körperkontakt aber auch in anderer Form. Sie muss nicht böswillig oder sexuell motiviert sein“, so der ZQP-Vorstandsvorsitzende Ralf Suhr. Das Spektrum sexualisierter Gewalt reiche von der Missachtung von Schamgrenzen, etwa bei der Körperpflege, erniedrigend empfundenen Bemerkungen, unangemessenen Berührungen, Fotografieren entblößter Personen bis hin zu Missbrauch.

„In manchen Einrichtungen ist sexualisierte Gewalt noch ein Tabuthema oder wird zumindest nur sehr begrenzt behandelt“, so Simon Eggert, Leiter des Projektes am ZQP. Die Arbeitshilfe (kostenloser Download) soll das Bewusstsein für das Phänomen, mögliche Grenzüberschreitungen und differenzierte Wahrnehmungen stärken. Das gilt gerade auch im Kontext Demenz.