Angebotsplanung

Kneipp: Wasser und Bewegung wirken

Sebastian Kneipp hat in seiner Gesundheitslehre das Wasser als „verlässlichen Freund“ des Menschen bezeichnet. Somit beschäftigt sich der dritte Teil der kleinen Serie in Aktivieren zur Kneipp-Philosophie in Altenpflegeheimen eingehend mit dieser Komponente. Damit verbunden sind oftmals auch Bewegungsangebote.

Foto: Haus St. Maria Immaculata
Neben dem Wassertretbecken gibt es im Haus St. Maria Immaculata noch Armbecken in unterschiedlichen Größen und einen Gießschlauch. Ein kalter Knieguss lässt sich jedoch auch mit einer Gießkanne im Garten durchführen und hilft bei gestauten Beinen. Foto: Haus St. Maria Immaculata

Bei der Hydrotherapie kann die nach Kneipp zertifizierte Einrichtung St. Maria Immaculata in Essen gut an die Biografie der Betreuten anknüpfen. „Viele von ihnen haben schon einmal eine Kneippkur mitgemacht oder im Urlaub Kneippsche Wasseranwendungen kennengelernt“, weiß Projektkoordinatorin Mechthild Hilber-Hackbarth. Positive Erinnerungen motivierten sie dazu, auch im Heim die Kneippanwendungen anzunehmen.

Zu Beginn braucht dafür nur wenig Aufwand, um aktiv zu werden. „Einige Arm- und Fußbadewannen, einen Wasserschlauch und los geht’s“, so die Expertin. Der Vormittag und der frühe Nachmittag eignen sich ihrer Erfahrung nach besonders gut für ein belebendes kaltes Armbad, das deshalb auch gerne als „die Kneippsche Tasse Kaffee“ bezeichnet wird.

Welche Anwendungen in den Alltag der Essener regelmäßig Eingang finden, wie sie wirken und mit Bewegung kombiniert werden, steht in der aktuellen Aktivieren. Weitere Ideen für die Beschäftigung finden sich in der Ideendatenbank des Portals AktivierenPlus. Der Zugang ist im Abonnenment der Zeitschrift bereits im Preis integriert und nach einmaliger Registrierung unbegrenzt möglich.

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