Angebotsplanung

Kneipp nutzt die Kraft der Kräuter

Die Gesundheitsempfehlungen und Therapievorschläge des Pfarrers Sebastian Kneipp haben bis heute nichts an ihrer Bedeutung eingebüßt. Im Haus St. Maria Immaculata in Essen wendet das gesamte Team seit 2017 die Gesundheitslehre und die Naturheilverfahren von Sebastian Kneipp an und ist seit 2019 eine entsprechend zertifizierte Pflegeeinrichtung. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Aktivieren zeigt Projektkoordinatorin Mechthild Hilber-Hackbarth konkrete Beispiele auf, wie in dem Haus die Bereiche Kräuter, Heilpflanzen und Ernährung in den Alltag integriert werden.

Kneipp Kraueter Haus St. Maria Immaculata
Um Balsam herzustellen, werden Schraubgläser mit getrockneten Kräutern oder Blüten gefüllt, mit Öl übergossen und gut verschlossen. Foto: Haus St. Maria Immaculata (vor Corona aufgenommen)

Sebastian Kneipp (wir berichteten) gilt als Wiederentdecker der mild wirkenden Heilpflanzen. Er setzte sie zur Vorbeugung von Krankheiten sowie zur Heilung vieler Befindlichkeitsstörungen ein. Daran wollen die Mitarbeitenden aus Pflege und Betreuung anknüpfen und den Betreuten, wo es möglich ist, natürliche Alternativen zur Tablette bieten. Im hauseigenen Kneippgarten haben Team und Bewohnerschaft mittlerweile viele Kräuter angepflanzt, die dazu dienen, das Wohlbefinden der alten Menschen zu steigern. Zusammen mit den Wildpflanzen im Garten werden sie in der „Kräuterküche des Sozialen Dienstes“ und auch von der Hausküche frisch oder getrocknet zur Aufwertung der täglichen Mahlzeiten verwendet. Viele der Kräuter werden von den Betreuten als Tee genossen. Regelmäßig werden außerdem Balsam, Lippenpflegestifte, Massageöle, Kräuterbadezusätze oder Zimmersprays hergestellt.

Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Aktivieren. Weitere Ideen mit kulinarischem Bezug und mehr finden sich in der Ideendatenbank des Portals AktivierenPlus. Der Zugang ist für Abonnenten der Zeitschrift bereits im Preis integriert und nach einmaliger Registrierung unbegrenzt möglich.

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