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Digitaler Helfer: Roboter Pepper feiert Fünfjähriges
Seit Dezember 2019 unterstützt der humanoide Roboter „Pepper“ die Betreuungsteams in den Seniorenzentren des DRK Fulda. Nach rund fünf Jahren ziehen die Verantwortlichen eine durchweg positive Bilanz.
Vielseitige Unterstützung im Betreuungsalltag
Pepper ergänzt die soziale Betreuung in den sechs stationären Einrichtungen des DRK Fulda und wird von Bewohner:innen wie Mitarbeitenden geschätzt. Mit seiner kindlichen Ausstrahlung, freundlichen Erscheinung und vielseitigen Funktionen bringt er Abwechslung in den Pflegealltag. Der Roboter schafft neue Zugänge zu Unterhaltung, Bewegung und Kommunikation. Ausgestattet mit Sensoren, Sprachsteuerung sowie Bewegungs- und Gesangserkennung kann Pepper Gespräche führen, Spiele anleiten, Musik abspielen und als Bewegungstrainer agieren.
Individuell angepasstes Betreuungskonzept
Unterstützt wird der Roboter durch ein speziell geschultes Begleitteam, das die Programme individuell auf die Bedürfnisse der Senior:innen abstimmt. Die Aktivitäten reichen von Liedern und Gruppensang bis hin zu Denkaufgaben und Einzelbetreuung. Jeder Einsatz wird je nach Aufgabe sinnvoll und zielgerichtet geplant. Kleine Anekdoten innerhalb der Spiele und Gespräche mit Pepper münden oft in wichtige Biografiearbeit, besonders in der Einzelbetreuung. Auch bei Menschen mit Demenz zeigt sich Pepper als geeigneter Impulsgeber.
Positive Resonanz und Zukunftsperspektiven
Anfängliche Skepsis gegenüber dem Roboter ist einer zunehmend großen Akzeptanz gewichen. „Viele zeigen Interesse und Freude, wenn sie mit ihm sprechen oder ihn berühren und sogar streicheln können“, berichtet das DRK Fulda. Im sogenannten „Pepper Mobil“ besucht der Roboter turnusmäßig alle sechs DRK Seniorenzentren in der Region Osthessen. Darüber hinaus ist er regelmäßig Gast bei Pflegeforen, Bildungsmessen und Schulprojekten. Markus Otto, Projektinitiator, betont: „Pepper ist uns allen ans Herz gewachsen. Seine Möglichkeiten wachsen stetig. Seine Einsätze und neuen Anregungen sorgen immer für nachhaltige Abwechslung und Aufmerksamkeit in unseren DRK Seniorenzentren.“
Die Erfahrungen und Erkenntnisse der vergangenen fünf Jahre werden fortlaufend dokumentiert, damit moderne Technologien wie Pepper sinnvoll in die soziale Betreuung integriert werden können – als Ergänzung, nicht als Ersatz für menschliche Zuwendung.
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