Biografiearbeit
Wie Stofftiere auf tiergestützte Angebote vorbereiten
Stofftiere, Kuscheltiere und Handpuppen sind praktische Helfer, die eine tiergestützte Arbeit mit lebenden Tieren gut vorbereiten und ergänzen. Das schreiben Marie Bergmann und Lucy Löschhorn vom Institut für soziales Lernen mit Tieren in der Fachzeitschrift „tiergestützt“ (3/2023).
Wie Stofftiere echte Tierkontakte anbahnen oder ersetzen
Wie Stofftiere auf tiergestützte Angebote vorbereiten: Stofftiere können den Autorinnen zufolge die angeleitete Beziehungsanbahnung zwischen Mensch und Tier unterstützen und andere Zugangsmöglichkeiten eröffnen. Menschen mit Hör- und Sehbeeinträchtigung können hier profitiere. „Denn ein Kuscheltier bewegt sich nicht unvorhersehbar. Es lässt sich wunderbar ertasten und erkunden“, stellen Marie Bergmann und Lucy Löschhorn vom Institut für soziales Lernen mit Tieren fest. In einem nächsten Schritt könne dann der direkte Tierkontakt eingeleitet werden.
Wie Stofftiere die Biografiearbeit bereichern
Auch in der Biografiearbeit mit betagten Menschen sind die Helfer aus Plüsch eine wertvolle Unterstützung. Die meist gesprächsorientierten Methoden der Biografiearbeit können Betreuende ergänzen, indem sie mit Stofftieren Erinnerungen befördern.
Wie Tiere helfen, über die eigenen Gefühle ins Gespräch zu kommen
Ähnlich wie ein echtes Tier kann ein Kuscheltier in der pädagogischen und therapeutischen Arbeit als Spiegel- und Identifikationsobjekt dienen. Über die Befindlichkeiten des Tieres kommen Menschen schneller ins Gespräch, stellvertretend für die eigenen Emotionen, Gedanken und Bedürfnisse.
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