Demenz

Stellen Sie Demenzbetroffenen eine Begleitung zur Seite

Eine „Gute Fee” auf den Fluren einer Pflegeeinrichtung gibt Bewohnerinnen und Bewohnern Orientierung. Die Suchenden und insbesondere diejenigen, deren Verhalten als herausfordernd bezeichnet wird, kommen in Beziehung mit der Begleitperson, erleben Sicherheit und Autonomie.

Bewohnerinnen, draußen, Foto: Werner Krüper
Keine Zeit, in die Rolle der Guten Fee zu schlüpfen? Eine Alternative könnte sein, Bewohner:innen einzubinden, die noch viele Kompetenzen haben, die nach neuen, sinnstiftenden Aufgaben und identitätsfördernden Rollen im Alltag im Heim suchen. Foto: Werner Krüper

„Wie wäre es, eine Gute Fee Menschen mit Demenz zur Seite zu stellen“, fragt Betreuungsfachkraft Jeanette Wäldin in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Aktivieren. „Denen, die eine Antwort suchen, die uns mit ihrem – für sie sinnhaften – Verhalten Hinweise geben, dass wir uns ihrer annehmen müssen. Denen, die uns durch ihre Reaktion auf äußere Umstände einladen, ein Stück des Weges gemeinsam zu gehen.“

Ziel ist, unbefriedigten Bedürfnissen auf die Spur zu kommen, gemeinsam Lösungen zu finden, Beziehung zu gestalten und das Leben schöner zu machen. „Zu verzaubern. Mit Feenstaub“, so Wäldin.

Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Aktivieren. Weitere Ideen für die Begleitung von Menschen mit Demenz finden sich in der Ideendatenbank des Portals AktivierenPlus. Der Zugang ist für Abonnenten der Zeitschrift bereits im Preis integriert und nach einmaliger Registrierung unbegrenzt möglich.

Passend dazu das Konzept „Paten gesucht“: Bewohner besuchen Bewohner