Angebotsplanung

Im Förderverein miteinander mehr bewegen

„Die tatkräftige Unterstützung des Fördervereins ist für uns unverzichtbar“, sagt die Leitung der Seniorenresidenz „Im Heimatwinkel“. Wie Vernetzung ins Quartier finanziell und menschlich stark macht, zeigt das Beispiel aus dem baden-württembergischen Aalen. Das Motto: Aktiv mitgestalten, statt nur Finanzspritze – auch während und nach Corona.

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Foto: AdobeStock/monkey business Von ihnen profitieren Team und Betreute: Ehrenamtlich Tätige möchten zwar meist nicht in der Öffentlichkeit auftreten, sondern ihren eigenen Beitrag ihren persönlichen Fähigkeiten angepasst, leisten. Mitglieder eines Fördervereins hingegen treten häufig öffentlich auf, nehmen regelmäßig an Sitzungen und Veranstaltungen teil und zahlen auch einen Vereinsbeitrag.

Mitglieder des Fördervereins brachten sich vor Corona aktiv in die Freizeitgestaltung der Einrichtung ein, mit Koch- und Backaktionen, Singnachmittagen, Märchennachmittagen oder machten Spaziergängen und Ausflüge mit den Bewohnern – ein Kontakt, den beide Seiten während der Corona-Monate schmerzlich vermisst haben. Auch wenn Briefe und selbstgemalte Bilder, etwa von Kindern des vernetzten Kindergartens, die Distanz etwas erleichtern konnten.

Auf die guten Kontakte und nicht zuletzt die finanzielle Unterstützung kann die Einrichtung aber auch nach Corona zählen. Worauf es beim Aufbau eines starken Vereins ankommt, in dem gut vernetzte Persönlichkeiten aus der Region engagiert sind, und wie sich Förderverein und Ehrenamt unterscheiden, erläutert Maria Metzger in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Aktivieren.

Ideen für die Beschäftigung, auch geeignet für Externe, finden sich in der Ideendatenbank des Portals AktivierenPlus. Der Zugang ist mit dem Abonnement der Zeitschrift bereits im Preis integriert und nach einmaliger Registrierung unbegrenzt möglich.