Angebotsplanung
Haptische Erlebnisse mit Faden und Garn
Mit einem roten Faden, hergestellt aus Alltagsgegenständen, verbinden Betreuende Gespräche und Erinnerungen mit haptischen Erfahrungen.
Ein roter Faden zieht sich durch jede gute Geschichte, der Lebensfaden führt uns auf eine verschlungene Linie. Das hat Kunstgeragogin Angelika Aden schon häufig erfahren. Mit einem roten Faden lässt sich spielerisch ein Gespräch aufnehmen, man kann ihn legen, durch die Finger ziehen, damit spielen. Je nach Dicke, Festigkeit, Material und Farbe regt ein Faden zum Handeln und Erinnern an.
„Es kann schön sein, mal wieder etwas in den Händen zu spüren, einen weichen Faden, ein glattes Band aus Satin oder auch eine raue, sperrige Paketschnur durch die Hände gleiten zu lassen“, schreibt Aden in der aktuellen Ausgabe von Aktiveren. Sie aufzuwickeln, um die Finger zu führen oder miteinander zu einem langen Band zu verknoten, wecke, so die Textil-Designerin, die Hände und das Gemüt.
Alltagstätikkeiten mit Garn und Schnur kennt jeder
Biografische Gespräche lassen sich über Momente anregen, in denen wir mit Garn und Schnur umgehen oder umgegangen sind. Viele alltägliche Tätigkeiten sind mit Faden, Band und Co verbunden. Beispiele sind der aufgeribbelte Pullover, die Schnur für Pakete und Rouladen, ein Rosenkranz oder auch die faserige Schnur, die zum Heuballen-Binden benutzt wurde. „Aus allem lässt sich etwas machen“, weiß Aden. Ganz konkrete Anregungen dazu gibt sie in der aktuellen Aktivieren.
Weitere Ideen für die Beschäftigung mit allen Sinnen und mehr finden sich in der Ideendatenbank des Portals AktivierenPlus. Der Zugang ist für Abonnenten der Zeitschrift bereits im Preis integriert und nach einmaliger Registrierung unbegrenzt möglich.
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