Demenz
Deutsches Museum bietet Führungen für Menschen mit Demenz an
Die Abteilung Musikinstrumente des Deutschen Museums in München hat Führungen für demenzerkranke Menschen durch ihre Ausstellung wieder aufgenommen. Für Gruppen mit Betreuungspersonen sind in 2024 noch mehrere Termine buchbar. In Zusammenarbeit mit der Kuratorin Silke Berdux und dem Team der Ausstellung Musikinstrumente hatte der Arbeitskreis Barrierefreiheit diese Initiative bereits 2018 ins Leben gerufen.
Deutsches Museum bietet Führungen für Menschen mit Demenz an: Wie zahlreiche Studien belegen, kann Musik dazu beitragen, bei Demenzerkrankten die Motorik zu verbessern, die Stimmung zu heben, das Sozialverhalten zu stärken oder die Kommunikationsfähigkeit zu fördern. Längerfristige Therapien mit Musik können darüber hinaus eine signifikante Verbesserung des Krankheitsbildes bewirken.
Geschulte Mitarbeitenden begleiten durch die Ausstellung
Die geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Museums sind engagierte Vermittler, die mit den speziellen situativen Anforderungen vertraut sind und die Arbeit mit den Erkrankten darüber hinaus als bereichernd empfinden. Neben der Vorführung verschiedener Exponate der Sammlung bieten sie den Besuchenden auch die Möglichkeit, einige Instrumente selbst auszuprobieren.
Ausprobieren erwünscht!
Im Rahmen der Führung wird den Besuchenden zum Beispiel die Veeh-Harfe vorgeführt und zum Selbstspielen angeboten. Sie ist einfach zu handhaben und kann ohne weitere Vorkenntnisse gespielt werden.
Passend dazu: Tischharfe ermöglicht Zimmerkonzerte
Die Ausstellung Musikinstrumente ist gut über Aufzüge zu erreichen. Die Gäste werden in der Eingangshalle abgeholt und in die Ausstellung begleitet. Sitzgelegenheiten stehen in ausreichender Anzahl während der Führung zur Verfügung. Die Führung selbst dauert etwa eine Stunde.
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