Demenz

Demenz gemeinsam denken: Vereine fördern Vernetzung

Beim Demenz Meet München am 29. März 2025 stand die neue Partnerschaft der Vereine demenzworld und Desideria im Fokus. Ziel ist es, Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zu stärken und gesellschaftliche Unterstützung zu fördern.

Peggy Elfmann, Moderatorin beim Demenz Meet München, im Gespräch mit einem Teilnehmer.
Peggy Elfmann, Moderatorin beim Demenz Meet München, im Gespräch mit einem Teilnehmer. Foto: Hauke Dressler

Gemeinsam für mehr Sichtbarkeit

Beim Demenz Meet München, das am 29. März 2025 zum dritten Mal stattfand, wurde deutlich: Demenz darf kein Tabuthema sein. Die Vereine demenzworld und Desideria setzen sich über Ländergrenzen hinweg für mehr Sichtbarkeit und Unterstützung von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen ein. Sie organisieren Treffen, bieten Bildungsformate an und fördern den Austausch zwischen Betroffenen, Angehörigen und Fachkräften.

Austausch auf Augenhöhe

Die Demenz Meets, die von demenzworld koordiniert werden, finden 2025 in zehn Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt. In München übernahm Desideria die Organisation. „Auf der Bühne stehen vor allem Angehörige und Menschen mit Demenz und berichten von ihren Erfahrungen“, erklärte Peggy Elfmann, selbst Angehörige und Moderatorin. Diese Begegnungen bieten wertvolle Impulse für den Umgang mit Demenz und stärken das Netzwerk der Teilnehmenden.

Eine Partnerschaft für mehr Unterstützung

Demenzworld informiert mit digitalen Angeboten wie der KI „Sophie“ und einer Lernplattform, während Desideria Bildungsformate und Austauschgruppen für Angehörige anbietet. Beide Organisationen verfolgen ein gemeinsames Ziel: Demenz aus der Tabuzone holen. „Wir brauchen eine Caring Society, in der das Thema Demenz nicht als Schreckgespenst, sondern als Teil des Älterwerdens gelebt wird“, betonte Désirée von Bohlen, Gründerin von Desideria. Die Zusammenarbeit der beiden Vereine steht für gelebte Solidarität und den Aufbau einer unterstützenden Gemeinschaft.

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