Angebotsplanung
Berührungsfenster ermöglicht sichere Handmassage
Auch wenn Besuche in den meisten coronafreien Einrichtungen möglich sind, bleiben Berührungen wegen der Hygieneauflagen weiter außen vor. Wie Mitarbeitende eine Handmassage sicher und wohltuend „durch die Scheibe“ ausführen können, zeigt ein besonderes Projekt.
Mit Corona und den Abstandsregelungen kam dann das vorläufige für Berührungen in Altenpflegeeinrichtungen – eine Entwicklung, die Karin Kalbantner-Wernicke und ihr Mann Thomas Wernicke mit großer Sorge beobachten. „Berührungen sind lebensnotwendig – ohne Berührungen verliert ein Mensch immer mehr seine körperlichen, geistigen und seelischen Fähigkeiten, verweigert schließlich das Essen und zieht sich immer weiter zurück“, sind die Shiatsu-Lehrtherapeutin und der in fernöstlicher Medizin ausgebildete Arzt überzeugt.
Sie bieten nun Handbehandlungen durch eine Trennscheibe mit Berührungsfenster an, die ein Partner speziell für das Projekt konstruiert hat. Die Scheibe ist mobil und kann beispielsweise auch im Freien eingesetzt werden. Das Tragen von Masken schafft zusätzliche Sicherheit.
Wie Betreuende auch ohne Shiatsu-Kenntnisse Senioren etwas Gutes tun können, beschreibt ein Beitrag in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Aktivieren. Karin Kalbantner-Wernicke:„Die Berührung der Hände ist immer gut – wer sich nicht an Techniken des Shiatsus heranwagen will, der kann die Hände seines Gegenübers ebenso gut sanft massieren, streicheln oder einfach halten.“
Weitere Ideen zur Betreuung gegen den Corona-Blues finden sich in der Ideendatenbank des Portals AktivierenPlus. Der Zugang ist für Abonnenten der Zeitschrift bereits im Preis integriert und nach einmaliger Registrierung unbegrenzt möglich.
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