Angebotsplanung

Aktivieren mit Frottagen

Wer hat als Kind nicht mal eine Münze durchgerieben und die erhabene Oberfläche mit Bleistift oder Wachsmalkreide auf Papier sichtbar gemacht? Diese vielen alten Menschen bekannte Technik eignet sich gut, um sie in die Lage zu versetzen, Oberflächen aus verschiedenen Materialien neu wahrzunehmen.

Kreativ mit Frottage
Manchmal ist es besser, mit dem Bekannten, beispielsweiser einer Münze, zu beginnen. Am einfachsten gelingt es, wenn das Objekt unter das Papier gelegt und festgehalten wird, so dass mit schräg gehaltenem Wachsklotz darübergestrichen werden kann. Foto: Angelika Aden

Die als Frottage-Technik bekannte Methode geht auf ein altes chinesisches Verfahren zurück. Das Wort kommt aus dem Französischen und bedeutet reiben. Frottage ist auch ein anderes Wort für „Durchreiben“. So beschreibt Kunstgeragogin Angelika Aden die Methode in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Aktivieren.

So setzen Sie die Frottage-Technik um

Je nach Handgeschicklichkeit fällt es schwer, einen Stift so schräg zu halten, dass eine Frottage gelingen kann. Ihr Tipp: „Größere, farbige Wachsmalklötze, mit Maßen von zwei mal drei mal ein Zentimeter, eignen sich gut, weil sie einfach zu halten sind und die Farben zusätzliche Effekte bringen.“

Aden lädt dazu ein, mit verschiedenen Materialien zu experimentieren: Jeder etwas flache Untergrund eignet sich ihrer Erfahrung nach, beispielsweise Holzstücke mit Maserung, das Frühstücksbrettchen, Baumrinde, stabile Muscheln, Bierdeckel, die Kante einer Filtertüte, Griffe am Besteck, Metallprofile, Gitter jeder Art vom Malergitter zum Abstreichen einer Farbrolle bis zum Heizungsgitter oder einem kleinen Gullydeckel.

Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Aktivieren. Weitere Ideen für kreative Beschäftigungsideen und mehr finden sich in der Ideendatenbank des Portals AktivierenPlus. Der Zugang ist mit dem Abonnement der Zeitschrift bereits im Preis integriert und nach einmaliger Registrierung unbegrenzt möglich.