Angebotsplanung

Virtuelle Freizeitangebote: ViVerA schafft digitalen Austausch

Das Projekt ViVerA der Universität Vechta bringt frischen Wind in den Alltag von Altenpflegeeinrichtungen – durch digitales Ehrenamt. Mit virtuellen Veranstaltungen wie Quiz-Runden, Musik-Cafés oder Rudelsingen wird ein niedrigschwelliger Einstieg in die Freiwilligenarbeit geschaffen, der sowohl Bewohner:innen als auch Mitarbeitende entlastet.

Bei der ViVerA-Veranstaltung in der Pater-Titus-Stiftung in Vechta konnten die Bewohner:innen an einer Quizrunde per Videokonferenz teilnehmen.
Bei der ViVerA-Veranstaltung in der Pater-Titus-Stiftung in Vechta konnten die Bewohner:innen an einer Quizrunde per Videokonferenz teilnehmen. Foto: Uni Vechta/Philip Kreimer

Virtuelle Freizeitangebote: ViVerA schafft digitalen Austausch: Das Projekt „ViVerA – Virtuelle Veranstaltungen in der Altenpflege“ der Universität Vechta bietet ein innovatives Freizeitangebot für Alten- und Pflegeeinrichtungen. Durch digitale Formate wie Quiz-Runden, Musik-Cafés und Rudelsingen ermöglicht ViVerA Freiwilligen, ortsunabhängig und flexibel an Veranstaltungen teilzunehmen oder diese selbst zu leiten. „Ziel ist es, die Lebensqualität der Bewohner:innen zu steigern, soziale Kontakte zu fördern und gleichzeitig das Betreuungspersonal zu entlasten“, schreibt Friedrich Schmidt in der aktuellen Ausgabe von Aktivieren. Er ist für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an der Universität Vechta zuständig.

Wir berichteten: Digitales Ehrenamt erleichtert Einstieg

Das Projekt, geleitet von Prof. Dr. Vanessa Mertins und ihrem Team, hat in der Praxisphase bereits 700 Freiwillige in über 50 Einrichtungen aktiv eingebunden. ViVerA senkt Barrieren für ehrenamtliches Engagement in der Altenhilfe, indem es unkomplizierte Zugänge über Videokonferenzen bietet. Besonders wichtig ist dabei das sogenannte „5-Minuten-Ehrenamt“, das zeigt, wie selbst kleine Beiträge Großes bewirken können.

ViVerA reagiert damit auf den Fachkräftemangel in der Altenpflege und schafft niedrigschwellige Angebote, um Freiwillige zu gewinnen. Dank umfassender Schulungen für Betreuungskräfte sowie der Unterstützung durch ein Freiwilligenmanagementsystem werden die Teilnehmenden eng begleitet und qualifiziert. Durch den digitalen Austausch entsteht ein generationenübergreifendes Miteinander, das Altenpflegeeinrichtungen bereichert und neue soziale Beziehungen ermöglicht.

Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Aktivieren.Weitere Ideen für die Betreuung, die auch Ehrenamtliche inspirieren, finden Sie in der Ideendatenbank des PortalsAktivierenPlus. Der Zugang ist mit dem Abonnement der Zeitschrift bereits im Preis integriert und nach einmaliger Registrierung unbegrenzt möglich.

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