Demenz

Demenz: Studie zu Videobotschaften veröffentlicht

Demenz Support Stuttgart hat den Abschlussbericht zur Studie „Über die Distanz verbunden – Mit Videobotschaften Herausforderndes Verhalten von Menschen mit Demenz meistern“ vorgelegt.

Seniorin liebt Smartphone, AdobeStock/Teodor Lazarev
Foto: AdobeStock/Teodor Lazarev

Demenz: Studie zu Videobotschaften veröffentlicht:  Mit insgesamt 134 Videobotschaften haben die Zu- und Angehörigen die Erwartungen weit übertroffen. Die Ergebnisse zeigen, dass individuelle Videobotschaften (Grußbotschaften und Handlungsaufforderungen) mit biografisch bedeutsamen Momenten („Herzensöffnern“) Menschen mit Demenz erfreuen, animieren, teilhaben lassen und sie in ihrer Identität stärken.
(wir berichteten im Schwerpunkt der Zeitschrift Aktivieren)

Bei pflegeverweigerndem Verhalten können Handlungsaufforderungen Menschen mit Demenz unterstützen, Pflege zuzulassen oder sie zum Beispiel zum Zähneputzen motivieren. Für Mitarbeitende und Angehörige erweitern Videobotschaften das Handlungsspektrum, um herausforderndes Verhalten zu bewältigen.

Um diesen zukunftsweisenden Ansatz zu verbreitern, sind die Erkenntnisse praxisnah in einem Methodenkoffer aufbereitet, so erhalten andere Organisationen praktische Hilfestellung zur Umsetzung von Videobotschaften.

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Studie