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Soziale Nachhaltigkeit birgt viele Potenziale
Soziale Nachhaltigkeit und nachhaltigere Ernährung sind die Top-Themen auf der ALTENPFLEGE 2024 im Bereich „Verpflegung & Hauswirtschaft“. Gerade die soziale Nachhaltigkeit ist ein wesentliches Aushängeschild für eine Senioreneinrichtung. Über Chancen und praktische Umsetzung diskutieren Experten in der Podiumsdiskussion am zweiten Messetag.
Soziale Nachhaltigkeit birgt viele Potenziale: Nachhaltigkeit ist und bleibt auch in der Altenpflege das Thema der Zeit. Viele Einrichtungen verfolgen dabei das vorrangige Ziel, ökologisch und ökonomisch nachhaltiger zu handeln, etwa durch Maßnahmen wie energetische Sanierung, das Reduzieren von Verpackungen oder durch eine Anpassung der Verpflegung hin zu mehr pflanzlichen Lebensmitteln.
Soziale Faktoren wie eine wertschätzende Unternehmenskultur, Weiterbildungsmöglichkeiten für Mitarbeitende oder das Berücksichtigen fairer Arbeitsbedingungen in Lieferketten werden hingegen seltener in Verbindung mit Nachhaltigkeit gebracht und bei entsprechenden Bestrebungen berücksichtigt. Dabei sind motivierte, gut ausgebildete Mitarbeitende erst die Voraussetzung, um Maßnahmen des Klima- und Ressourcenschutzes umsetzen zu können. Nicht zuletzt sind es soziale Aspekte, die in Zeiten des Fachkräftemangels einen zentralen Unterschied machen.
Über die Notwendigkeit, Chancen und praktische Umsetzung sozial nachhaltigen Handelns in den Bereichen Küche, Hauswirtschaft und Pflege diskutieren Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis in der Podiumsdiskussion am Mittwoch, 24. April 2024 von 10.20 bis 11.20 Uhr auf der ALTENPFLEGE arena in Halle 7.
Unter der Moderation von Sascha Skorupka, stv. Vorstandsmitglied der dgh, Professor für Physik und Technik, Hochschule Fulda diskutieren
- Prof. Dr. Angelika Sennlaub, Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft (dgh),
- Prof. Ulrike Arens-Azevedo, Professorin für Ernährungswissenschaften, ehemals Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg,
- Karsten Bessai, Koch, Unternehmensberater, Coach und Konzepter, Kerzheim sowie
- Neele Dreis, Einrichtungsleitung DRK Seniorenzentrum St. Lioba, Fulda.
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