Angebotsplanung
Besser pflegen mit Klappmaulpuppe
Beispiele aus der Praxis beweisen, welche positiven Ergebnisse Sie mit einer guten Zusammenarbeit zwischen Pflege- und Betreuung erreichen können.
Betreuungsleiterin und Dozentin Sabine Richartz stellt in der aktuellen Ausgabe von Aktivieren praktische Tipps vor, wie Pflege und Betreuung optimal im Sinne der Bewohnerschaft zusammenarbeiten. „Eine Bewohnerin, nennen wir sie Frau Kaspar, ist eines Tages in unsere Einrichtung eingezogen. Die grundpflegerische Versorgung konnte kaum durchgeführt werden, da die demenziell veränderte Dame schrie, wenn sie nur mit Wasser in Berührung kam“, schildert Richartz ein Beispiel aus der Praxis.
Über Wochen lies die Dame kein Duschen oder Baden zu. Gleichzeitig nahm das Betreuungspersonal wahr, dass Frau Kasper äußert positiv auf Puppen reagierte. Die Klappmaulpuppe lud dann eines Tages Frau Kaspar auf einen Spaziergang durch die Einrichtung ein: „Mit einem gemeinsamen Lied wanderten wir gradewegs in ein Badezimmer, wo ein Pflegeassistent die Dame erwartete. Die Klappmaulpuppe blieb dabei, sang und lenkte Frau Kasper ab, während die grundpflegerische Versorgung erfolgen konnte“, schreibt Richartz. Solch ein Erfolg bestätigt: „Die Zusammenarbeit zwischen Pflege und Betreuung beziehungsweise Sozialen Dienst kann die Qualität in der Langzeitpflegeeinrichtung enorm steigern.“
Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Aktivieren. Weitere Ideen für die Soziale Betreuung finden sich in der Ideendatenbank des Portals AktivierenPlus. Der Zugang ist für Abonnenten der Zeitschrift bereits im Preis integriert und nach einmaliger Registrierung unbegrenzt möglich.
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu verfassen.
Sie haben noch kein Konto?
Jetzt registrieren