Biografiearbeit

Zeitreise mit Omas Rezeptbuch

Der gemeinsame Blick in ein altes Rezeptbuch löst sofort Appetit aus und Erinnerungen an gemeinsame Mahlzeiten und missglückte Kochversuche, über die man heute herzhaft lachen kann. Aktivieren lädt ein zum Zelebrieren alter Rezepte – und zum gemeinsamen Nachkochen.

Seniorin kocht, Werner Krüper
Erbsensuppe ist laut Studien eines der Lieblingsgerichte der Deutschen. Auch Rezepte für Eintöpfe finden sich in vielen alten Kochnotizen. Foto: Werner Krüper

Die Leibgerichte einer ganzen Generation zu definieren, ist nicht leicht. Das hat Aktvieren-Autorin Birgit Ebbert erfahren, da diese immer auch regional unterschiedlich waren. „Deshalb wäre es hilfreich, wenn Sie für die Erinnerungspflege tatsächlich das Rezeptbuch einer Seniorin aus der Region hätten“, rät Ebbert in der aktuellen Ausgabe von Aktivieren. In manchen Städten werden solche Exponate auch im Heimatverein, Heimatmuseum oder bei den örtlichen Frauenverbänden gesammelt.

Erstellen Sie eine eigene Rezeptesammlung

Wenn sich kein altes Rezeptbuch finden lässt, können Betreuende mit den Seniorinnen und Senioren, die noch fit sind, ein solches selbst erstellen. Ebberts Tipp: „Sammeln Sie im ersten Schritt Lieblingsspeisen.“ Um das Gespräch in Gang zu bringen, können Sie auf die Lieblingsspeisen der Deutschen zurückgreifen, wie Rinderrouladen, Grünkohl mit Pinkel, Kartoffelpuffer (Reibeplätzchen) oder Erbsensuppe.

Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Aktivieren. Weitere Ideen für kulinarische Angebote und mehr finden sich in der Ideendatenbank des Portals AktivierenPlus. Der Zugang ist für Abonnenten der Zeitschrift bereits im Preis integriert und nach einmaliger Registrierung unbegrenzt möglich.