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Wie Vernetzung die Betreuungsarbeit bereichert
Diana Retterath leitet seit vielen Jahren die Soziale Betreuung in Treis-Karden. Ihr Erfolgsrezept: Vernetzung mit Kindergärten, Schulen, Vereinen und anderen Einrichtungen bringt neue Ideen und frischen Wind.
Diana Retterath leitet seit vielen Jahren die Soziale Betreuung im Seniorenstift St. Katharina in Treis-Karden. Vernetzung ist ihr grundsätzlich ein wichtiges Thema. „Man gewinnt immer dabei – ob es der Kindergarten ist, die Schule oder ein Verein im Ort“, sagt sie im Interview in der aktuellen Ausgabe von Aktivieren (4/2026). Die Einrichtung macht viel Vernetzungsarbeit, und das findet Retterath belebend. „Man kriegt neue Ideen, frischen Wind, Inspiration. Netzwerkarbeit ist das A und O in der Einrichtung.“
Netzwerkveranstaltung für andere Einrichtungen
Nach so vielen Jahren hat Retterath ein ordentliches Netzwerk aufgebaut, und die Einrichtung ist besonders gut aufgenommen im Dorf. Aber auch der Austausch mit Betreuungskräften und Betreuungsleitungen aus anderen Einrichtungen ist spannend, etwa bei Fortbildungen oder Veranstaltungen. Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements mit der IKK hat das Team eine Fortbildung beim Eichenberg Institut in Koblenz angefragt, zum Thema „Kraut- und Rübenteams“ – weil in der heutigen Zeit so viele Generationen, Alter und Hintergründe zusammentreffen. Ein Psychologe hat dazu einen tollen Vortrag gehalten. Das Team dachte, davon können auch andere Einrichtungen profitieren. Also haben sie andere Einrichtungen angeschrieben, in der Gemeinde Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt bekommen und die Veranstaltung gemeinsam ausgerichtet. Acht Einrichtungen waren dabei – Pflege und Betreuung gemeinsam.
Überregionale Vernetzung durch Fachzeitschriften
Retterath findet es spannend zu sehen, wie Einrichtungen in anderen Bundesländern oder in der Stadt arbeiten, im Unterschied zum Land. „Da bekomme ich nochmal ganz andere Impulse.“ Die Zeitschrift Aktivieren findet sie dafür super: „Wenn man eine spannende Einrichtung sieht, googelt man die auch schon mal.“ So sind Kontakte entstanden, etwa zu Nicole Böldt wegen der Tourenplanung oder zu Sonja Wawrosch mit der Glücksdusche. „Ich finde, es ist immer eine gute Möglichkeit, wenn man sieht, da macht jemand was Gutes, einfach auf die Einrichtung zuzugehen und nachzufragen.“
Tipp: Wie Sie Qualität sichern, auch in der Sozialen Betreuung, ist Thema des „Fernlehrgang Qualitätsmanagement“ der Vincentz Akademie ab dem 19.10.2026.
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