Biografiearbeit

Seniorinnen feiern Tupperparty

Schöne Abwechslung für dunkle Winterabende: Mit bunten Tupperschüsseln, alten Katalogen und zahlreichen Tipps zum Backen, Kochen und perfekter Vorratshaltung wecken Betreuende leicht Erinnerungen und gestalten gesellige Runden. Mit den richtigen Utensilien kommen Gespräche fast von allein in Gang.

Knabbereien, Vorratsdosen
Mehr braucht es nicht für gute Stimmung: Mit bunten Vorratsdosen, Knabbereien, Rezepten und Haushaltstipps steigt die Tupperparty im Heim. Foto: Samariterstift Aalen

Nicole Petre, Betreuungsleitung im Seniorenheim Samariterstift im baden-württembergischen Aalen, hat sich für ihre Tupperparty von der gleichnamigen Geschichte aus dem Buch „Flotte Lotte“ von Maria Metzger inspirieren lassen. Den Raum für das besondere Aktivierungsangebot hat sie dafür mit alten Tupperdosen, Behältern und Puddingformen ausgestattet. Auch moderne Tupperware, die im Gegensatz zu früher in kräftigen Farben gehalten ist, durfte nicht fehlen – ebenso wenig wie Prospekte und Kataloge von Tupper sowie Bestelllisten und Kugelschreiber.

Als die Teilnehmenden den Raum betraten, tauschten sie sich sofort lebhaft aus, ohne irgendwelche Anleitungen im Vorfeld. Die Damen (und Herren) fachsimpelten über ihre Küchengeheimnisse und Erfahrungen. Wichtig ist laut Petre, den Bezug zur Vergangenheit herzustellen: „Mit diesen Schüsseln, die beinahe in jedem Haushalt zu finden waren, gelingt das sehr gut.“

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