Angebotsplanung

Hoffnungsbären bringen Kinder und Senioren zusammen

Vorschulkinder des Kindergartens St. Marien besuchten das Caritas-Altenzentrum Haus Helena in Hachenburg. Gemeinsam lauschten sie dem Buch „Opa Bär hat Demenz“ und verschenkten Hoffnungsbären.

Die Westerwälder Clowndoktoren Jippie Mumpitz und Suseline Glück begeisterten Kinder sowie Bewohnerinnen und Bewohner des Caritas-Altenzentrums Haus Helena mit viel Humor, Musik und Mitmachaktionen. Foto: Caritasverband WWRL / Nina-Kristin Bäcker

Kinderbuch erklärt Demenz kindgerecht

Im Caritas-Altenzentrum Haus Helena in Hachenburg fand ein Lesevormittag statt, der Generationen zusammenbrachte. Vorschulkinder des katholischen Kindergartens St. Marien besuchten die Einrichtung im Rahmen der Caritas-Jahreskampagne „Zusammen geht was – Caritas verbindet Generationen“. Keshia Binder-Theis, Inhaberin der Hähnelschen Buchhandlung in Hachenburg, stellte das Kinderbuch „Opa Bär hat Demenz“ vor. Die Geschichte erzählt einfühlsam, wie sich das Leben verändert, wenn Großeltern vergesslich werden – etwa wenn Schuhe im Kühlschrank landen oder aus Honigkuchen „Honigkutschen“ werden. Kinder und Bewohner:innen lauschten gleichermaßen gespannt.

Hoffnungsbären schenken Trost und Freude

Jedes Vorschulkind brachte einen Hoffnungsbären mit. Die Kuschelbären können in der Hähnelschen Buchhandlung gegen eine Spende erworben werden. Normalerweise verteilen die Westerwälder Clowndoktoren die Bären bei ihren Besuchen im Haus Helena. Dieses Mal besuchten zunächst zwölf Bären den Kindergarten. Die Kinder kleideten sie liebevoll ein und überlegten sich jeweils einen Menschen, dem sie Trost, Mut oder Hoffnung schenken möchten. Anschließend überreichten sie die Bären genau diesen Personen.

Clowndoktoren begeistern mit Humor und Musik

Die Westerwälder Clowndoktoren Jippie Mumpitz und Suseline Glück sorgten für weitere Höhepunkte. Mit Humor, Musik und Mitmachaktionen brachten sie den Saal zum Lachen. Ballontennis mit Fliegenklatschen, ungewöhnliche Musikinstrumente und kleine Zaubertricks begeisterten Jung und Alt. Besonders staunten die Kinder, als sie mit „positiven Glitzergedanken“ und Zauberpuste einen Knoten im Seil verschwinden ließen. Zum Abschluss erhielt jedes Kind eine rote Clownsnase. Einige Kinder äußerten danach den Berufswunsch Clown oder Clownin. Der Vormittag zeigte, wie Begegnungen zwischen Generationen Verständnis fördern und Menschen verbinden.

Passend dazu: Kasperletheater: Senioren besuchen Kindergärten

Anzeige: