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AktivierenPreis 2026 im Video: Digitale Betreuung mit Herz und Haltung
Wie gelingt Digitalisierung in der Sozialen Betreuung – ohne dass Technik zum Selbstzweck wird? Das Otto-Ohl-Haus und das Tersteegen-Haus der Diakonie Düsseldorf haben darauf eine überzeugende Antwort gefunden. Mit ihrem Konzept „Digitale Soziale Betreuung mit Mehrwert“ gewannen Nikola Jansen und Silja Cornelis, die Leitungen des Sozialen Dienstes beider Häuser, den AktivierenPreis 2026 – und setzten damit Maßstäbe für eine ganze Branche.
Im Video sprechen die beiden Gewinnerinnen über ihr Konzept, das seit 2008 gewachsen ist: von den ersten digitalen Bewegungsangeboten mit der Nintendo Wii bis hin zu einem umfassenden Digitalkonzept mit Tagea-App, Qwiek.up, MelodieBox, Tovertafel und Roboter Pepper. Der Schlüssel liegt dabei nicht in der Technik allein. „Die Technik macht das nicht allein“, brachte es Silja Cornelis bei der Preisverleihung auf den Punkt. „Dafür braucht es Menschen, die entscheiden, welches Angebot jeweils passen könnte.“ Alle Anwendungen sind konsequent an der Biografie, den Erinnerungen und den Vorlieben der Bewohner:innen ausgerichtet.
Das Video aus dem Otto-Ohl-Haus der Diakonie Düsseldorf zeigt auch Ausschnitte der feierlichen Preisverleihung in Düsseldorf am 26. August 2026 (s.u.). „Das ausgezeichnete Konzept nimmt in den Fokus, dass Technik die Beziehung unterstützt, statt sie zu ersetzen – mutig, vertrauensvoll und gut begleitet“, betonte Chefredakteurin Miriam von Bardeleben. Jury-Vorsitzende Thordis Gooßes ergänzte: „Digitalisierung wird hier nicht eingeführt – sie wird gelebt. Seit 2008, konsequent und biografisch fundiert.“
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