Demenz
Demenzkonzerte schaffen Teilhabe
Demenzkonzerte ermöglichen neben dem Musikgenuss auch Teilhabe. Wird ein Konzert besucht, so bedeutet das auch, rauszukommen aus dem Alltagstrott, die Luft im Konzertsaal zu riechen, sich schick zu kleiden und mit anderen Musikbegeisterten zu reden.
Inzwischen bieten viele Opernhäuser oder Theater spezielle Konzerte für Menschen mit Demenz. In einem geschützten Rahmen ist es erlaubt, dass sie anders sein dürfen, mitten in der Vorstellung aufstehen oder auch mitsingen können, wo es eigentlich nicht vorgesehen ist. „Aber auch Konzerte in den Einrichtungen werden von Profimusikern oder Musikstudierenden gerne realisiert“, schreibt Bernd Reuschenbach, Professor an der Katholischen Stiftungshochschule München, in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Aktivieren.
Reuschenbach, der gemeinsam mit Kai Koch das Buch „Konzerte für Menschen mit Demenz“ herausgegeben hat, gibt im Expertentipp der Zeitschrift unter anderem folgende Hinweise, etwa geeignete Personen in Rücksprache mit Angehörigen auszuwählen. „Die Musik muss zu den Interessen passen“, weiß Reuschenbach. Wichtig seien bekannte Melodien, vertraute Musikstile, eine Anmoderation der Musikstücke sowie Möglichkeiten zum Mitmachen (Klatschen, Singen).
Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Aktivieren. Weitere Ideen für musikalische Angebote und mehr finden sich in der Ideendatenbank des Portals AktivierenPlus. Der Zugang ist für Abonnentinnen und Abonnenten der Zeitschrift bereits im Preis integriert und nach einmaliger Registrierung unbegrenzt möglich.
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