Demenz

Kirchenmusik gibt Kraft und Halt

In der Kirchenmusik verschmelzen Musik und Religion. Die positiven Wirkungen von Musik werden so mit den zusätzlichen Kraftquellen Religiosität und Spiritualität erweitert.

Seniorin Musikinstrument
Mobile Betreute könnten an kirchenmusikgeragogischen Gruppenangeboten der Pfarreien, an speziellen Konzertformaten in den Kirchen oder an musikalischen Gottesdiensten der Ortskirchengemeinden teilnehmen. Foto: Kerstin Schatz

Kirchenmusik wird auf vielfältige Weise zum Medium für religiöse Erfahrungen. Das schreibt Musikgeragogin Kerstin Schatz in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Aktivieren. Diese Musik eröffnet laut Schatz einen Raum für den Dialog mit Gott, führt hinein in die heilige Stille und in das Gebet. Glaube wird durch Kirchenmusik auf emotionaler und sinnlicher Ebene zugänglich, Glaubensinhalte durch eine andere Bildhaftigkeit in den Liedtexten oft verständlicher.

Aktives musikalisches Mitwirken verschafft besondere Erlebnisse

Neben den Kirchenliedern können auch andere Formen der Kirchenmusik die Rolle des Tür- und Herzensöffners übernehmen, zum Beispiel Orgelmusik, Chor- und Orchesterwerke, Gospels und Kirchenkonzerte. Besonders eindrückliche religiöse Erlebnisse schildern Seniorinnen und Senioren, die aktiv an der musikalischen Gestaltung von Gottesdiensten teilnehmen, sei es im Chor oder im Instrumentalensemble. Geht man also davon aus, dass Kirchenmusik die Religiosität fördert und eine religiöse Grundhaltung Gesundheit und Wohlbefinden mit sich bringt, dann sollte Menschen in allen Lebensphasen und Lebenslagen im Alter die Möglichkeit zu aktiver Kirchenmusik gegeben werden.

Welche Möglichkeiten Betreuende nutzen können, um alten Menschen Kirchenmusik zugänglich zu machen, lesen Sie in der aktuellen Aktivieren. Weitere Ideen für musikalische Angebote und mehr finden sich in der Ideendatenbank des Portals AktivierenPlus. Der Zugang ist mit dem Abonnement der Zeitschrift bereits im Preis integriert und nach einmaliger Registrierung unbegrenzt möglich.