Biografiearbeit

Zeitreise mit dem Poesiealbum

Was für Teenager heute die Freundesliste in sozialen Netzwerken ist, war für Senioren früher das Poesiealbum. Und das wurde gehütet wie ein Schatz zum Glück – denn für viele ist es heute eine magische Tür in die Vergangenheit.

Poesiealbum Werner Krueper
Das Poesiealbum war längst nicht nur ein Mädchen-Brauch. Auch junge Männer nutzten es, als sie zum Beispiel als Malergeselle auf Wanderschaft gingen. Foto: Werner Krüper

Birgit Ebbert, Autorin und Pädagogin, gibt in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Aktivieren Anregungen, wie Betreuungsteams die Biografiearbeit mit dem Poesiealbum gestalten könnnen. Ihr Tipp: „Fragen Sie die Menschen, mit denen Sie arbeiten, nach ihrem Poesiealbum. Lassen Sie sich im ersten Schritt die Geschichte der Alben erzählen.“ Dabei bieten sich folgende Fragen an:

  • Besitzen Sie Ihr Poesiealbum noch?
  • Von wem haben Sie das Album bekommen?
  • Wer hat sich in das Album eingetragen?

Eine schöne Idee ist auch, für die Einrichtung selbst ein Poesiealbum in einer Kreativrunde zu erstellen: mit Sprüchen aus Alben wie früher, gestaltet und abgelegt in einem Ordner, der die Erinnerung an alle Bewohnerinnen und Bewohner aufrecht erhält, die sich daran beteiligt haben.

Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Aktivieren. Weitere Ideen für die Beschäftigung finden sich in der Ideendatenbank des Portals AktivierenPlus. Der Zugang ist mit dem Abonnement der Zeitschrift bereits im Preis integriert und nach einmaliger Registrierung unbegrenzt möglich.