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Personalressourcen in der Sozialen Betreuung clever verteilen

Tourenplänen in der Sozialen Betreuung sorgen für Leistungsgerechtigkeit und Arbeitszufriedenheit des Betreuungsteams. Der gute Überblick, den der Plan schafft, hilft, sich rasch auf wechselnde Anforderungen einzustellen, zum Beispiel durch Wegfall und Einzug von Bewohnern, zeitliche Änderungen oder kurzfristige Mitarbeiterausfälle.

Mitarbeitemde bei der Planung
Foto: Werner Krüper

Tourenpläne in der Sozialen Betreuung sind eine gute Möglichkeit, die Einsätze der Betreuungskräfte für den gesamten Arbeitstag zu planen. Sie gewährleisten auch, dass die Bewohner nach einer gerechten Verteilung Angebote von Einzel- und Gruppenbetreuung erhalten.

Die erfolgreiche Einführung von Tourenplänen hängt auch davon ab, dass Mitarbeiter vorher ausführlich informiert werden und wissen, warum Tourenplanung sinnvoll ist. Möglicherweise erzeugt das Stichwort Tourenplan Ängste, dass es primär darum geht, die Arbeitsleistung der Betreuungsmitarbeiter zu kontrollieren. Hier gilt es, Überzeugungsarbeit zu leisten. Dann zeigt sich der Nutzen für alle Betroffenen:
Das Zusammenspiel aller Akteure im Tagesablauf der Bewohner und in der Organisation des Alltags wird durch Transparenz gefördert: Wer macht was und wo – und ist das mit dieser inhaltlichen Schwerpunktsetzung zu diesem Zeitpunkt optimal? Damit entsteht ein sinnvolles gemeinsames Angebot in der Nahtstelle Soziale Betreuung und Pflege. Transparenz der Verteilung von Leistungen im Sinne von Angemessenheit und Leistungsgerechtigkeit wird möglich.
Gerade für die Betreuungsmitarbeitenden kann Stress reduziert werden, der durch die vielfältigen und widersprüchlichen Erwartungen an ihre Person und an ihren professionellen Umgang mit Zeit entsteht. Die Zusammenarbeit aller klappt reibungsloser. Somit wird die Arbeitszufriedenheit aktiv gefördert.

Wie Leitungen in der Sozialen Betreuung erfolgreich mit Tourenplänen arbeiten und wie sie die zur Verfügung stehende Betreuungszeit auf die einzelnen Bewohner clever verteilen, schreibt das Autorenteam Karla Kämmer und Jürgen Link in der Märzausgabe der Zeitschrift Aktivieren. Sollten Sie die Zeitschrift noch nicht kennen, sichern Sie sich Ihr kostenloses Probeexemplar.

Wie Sie die Betreuungszeit berechnen, die pro Bewohner tatsächlich zur Verfügung steht, lesen Sie in der Januarausgabe von Aktivieren – ebenfalls vom Autorenteam Kämmer/Link.