Kognitive Förderung
Kunstprojekt weckt Lebensfreude
Die Begegnung mit Kunst und Kultur ist überall möglich – auch für Menschen, die in Pflegeeinrichtungen leben. Das zeigt der „AWO KunstgARTen“ in Neustadt an der Aisch. Dort sollen neben Werken der Bewohnerinnen und Bewohner auch Ausstellungen von Externen zu sehen sein. Das berichteten die Nürnberger Nachrichten.
Seit sechs Jahren wird in der AWO Seniorenresidenz Neustadt/Aisch unter der künstlerischen Leitung von Harry Graeber mit Bewohnerinnen und Bewohnern gemalt und gestaltet. So sind aus Lebenserfahrungen, Träumen und Geheimnissen „Seelenbilder“ entstanden, in Form von Landschafts-, Tier- und Naturbildern. Vernissagen und Ausstellungen in der Region bilden jeweils den Abschluss – zum Stolz der Kunstschaffenden.
Kunst im Heim hält jung
„Kunst im Seniorenheim hält also jung und eröffnet den Bewohnerinnen und Bewohnern Möglichkeiten des Ausdrucks und des sinnlichen Erlebens – und zwar völlig unabhängig von körperlichen oder kognitiven Einschränkungen“, so Harry Graeber gegenüber der Online-Ausgabe der Zeitung.
Unter anderem wurde von den Mitwirkenden der Künstlergruppe – die sich „Residencia Creativa“ nennt, mit einem etwa zwölf mal zwei Meter großen Gemeinschaftsbild ein ehemals betongrauer Innenhof als nunmehr gerne besuchter „Toskana-Hof“ mit mediterranem Flair umgestaltet.
„Und weil die Beschäftigung mit Kunst und Kultur uns anregt, neue Horizonte zu eröffnen, werden nun rund um die große Anlage des AWO Alten- und Pflegeheims Marie-Juchacz und der Seniorenresidenz Kunstobjekte ausgestellt, die von den Bewohnerinnen und Bewohnern hergestellt wurden. Auch regionale Künstler sind zu Wechselausstellungen eingeladen, um den Kunstgarten zu bereichern und zu einer Begegnungsstätte werden zu lassen“, so Graeber zum neuen Kunst- und Kulturprojekt
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