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26. Apr 2016 | News

Wie viel Therapie braucht die Soziale Betreuung?

Am 13. Mai erscheint die neue Ausgabe der Zeitschrift Aktivieren – Das Magazin für die Soziale Betreuung in Altenpflegeeinrichtungen. Das Heft widmet sich im Schwerpunkt den Fragen, wie sich die Betreuung wieder mehr erden lässt und wie ein möglichst normaler Alltag zum Schlüssel für Lebensqualität wird.

Bewohner und Betreuungskräfte schneiden gemeinsam Gemüse

Wenn Soziale Betreuung Bewohner dabei unterstützt, einen möglichst normalen Alltag zu leben - etwa Mahlzeiten gemeinsam vorzubereiten, hebt dies das Selbstwertgefühl der Bewohner und stärkt das Gemeinschaftsgefühl.

Foto: Werner Krüper

Immer mehr Betreuungsangebote erhalten das Etikett Therapie (wir berichteten), immer mehr virtuelle Angebote ersetzen reale Alltagserlebnisse. Diese beiden parallel verlaufenden Entwicklungen sieht das Zentrum für Informationstransfer Demenz Support Stuttgart sehr kritisch. Die Kuratoriumsmitglieder und das Team von Demenz Support haben die Gefahren und Hintergründe dieser Phänomene in einem Papier zusammengefasst und zur Diskussion gestellt. Aktivieren spricht im Interview darüber mit Geschäftsführer Peter Wissmann. Im Anschluss kommen Praktiker zu Wort, die ihre Erfahrungen mit inszenierten Räumen und Angebote schildern. Diese täuschen etwas vor zu sein, das sie in Wirklichkeit aber nicht sind – etwa die imitierte Bushaltestelle im Wohnbereich oder Garten.

In der Rubrik "Planen & Organisieren" stellt der Hessische Diakonieverein (HDV) aus Darmstadt dar, wie er bei der Rekrutierung zusätzlicher Betreuungskräfte nach §87b SGB XI für seine acht stationären Einrichtungen vorgegangen ist und zeigt, wie Einrichtungen auf kreativen Wegen passendes Personal für ihr Betreuungsteam erreichen. Wie diese Mitarbeiter anschließend gut durch die Einarbeitungsphase kommen, und was Leitungen in der Sozialen Betreuung dafür tun können, lesen Interessierte in einem weiteren Beitrag der Darmstädter.

Ideen & Impulse: Außerdem Thema in der Mai-Ausgabe von Aktivieren: Wie ein regelmäßiges Nacht-Café am Freitagabend demenzbetroffene Bewohner und Senioren im Quartier zusammenführt. Tipps für Bewegungsrunden, mit denen Frühjahrsmüdigkeit keine Chance hat, und Ideen, wie eine Schreibwerkstatt mit Bewohnern funktioniert, liefern Input für die tägliche Betreuungspraxis.

Sie kennen Aktivieren noch nicht? Dann bestellen Sie sich Ihr kostenfreies Probeexemplar.

Buchtipp: Milieutherapie - Ein Konzept zur Betreuung demenziell Erkrankter

Bei uns zu Hause

Spiele

Bei uns zu Hause

In Erinnerungen schwelgen und gemeinsam ein gemütliches Zuhause einrichten. Liebevoll gestaltete Möbel auswählen und über die "Kochhexe" oder den "Nierentisch" aus früheren Zeiten miteinander ins Gespräch kommen: All das und vieles mehr hält das Biografiespiel "Bei uns zu Hause" für die Mitspieler bereit. Einfach die "Zimmer" der Wohnung auslegen und schon kann es losgehen. Beim gemeinsamen Einrichten mit Möbeln und Dekorationsgegenständen plaudern die Teilnehmer über Erlebnisse rund um die Themen Wohnen, Arbeit und Freizeit. Neben den visuellen Reizen unterstützen biografische Fragekarten die Spielleitung: Wie sieht Ihr Lieblingssessel aus? Hatten Sie früher einen Kachelofen? Welche Blumen mögen Sie besonders? So gelingt es ganz nebenbei, mehr über die Lebensumstände der Teilnehmer zu erfahren. Und die fachkundigen "Inneneinrichter" sind sicherlich mit viel Spaß dabei!

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